Gefangene im eigenen Zuhause

Sachsen vergreist - und immer mehr Senioren sitzen in ihren Wohnungen fest oder werden aus ihnen vertrieben, weil für ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden schon das Nötigste fehlt: ein Aufzug.

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88 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    0
    Haju
    22.10.2019

    @Interessierte
    Zur Komplexizität kommt noch die Frage der Herkunft eingesetzter finanzieller Mittel (Bundes- oder Länderfinanzen) hinzu.
    Finanzen sind immer wie ein zu kleines Betttuch, an dem an allen vier Ecken gezogen wird. Bedenklich halte ich in diesem Zusammenhang die Äußerung des Grünen-Fraktionschef und Verhandlungsführer beim Entwurf der Koalitionsvereinbarung Wolfram Günther (8,6% in Sachsen): " "Die Zahlen sind das eine." Das andere sei, wie man den Haushalt strukturiere. Es gehe nicht nur darum, für Wunschprojekte Geld zu bekommen, sondern auch an anderer Stelle weniger auszugeben." (FP 21.10.2019)

  • 1
    1
    Interessierte
    22.10.2019

    Es geht doch darum , dass für diese Eigentumswohnung kein Fahrstuhl gebaut wurde und man nun im Alter nicht mehr hoch/runter kommt ...

  • 1
    1
    Haju
    20.10.2019

    @Interessierte
    Doch, aber Sie bestimmt nicht die Komplexität des Themas:
    Es geht um verschiedene Aspekte der Finanzierung/ staatlichen Förderung von Baumaßnahmen, um Konzepte, damit die Rentner von heute nicht mehr Schwitzen müssen, dabei Diversifizierung hinsichtlich der Arten des Schwitzens (Treppensteigen, Klimawandel) bzw. der eingesetzten Technik (Aufzug oder Windrad) und des vorgesehene Zeitrahmens (bis 2050, 2035, 2025 oder 2021).

  • 0
    2
    Interessierte
    18.10.2019

    Sie haben bestimmt den Artikel nicht gelesen !

  • 1
    3
    Haju
    17.10.2019

    Ups, da fällt mir ein:
    Hat sich die Zahlungsmoral des Staates in den letzten 20 Jahren eigentlich verbessert? Ich war damals Fragesteller/ Kommentator bei einer Veranstaltung mit MP Tillich (öffentlich, nicht auf Ibiza sondern in Chemnitz, ich im Publikum) und habe Partei für die sächsischen Bauunternehmen ergriffen (abends konnte man mich dann ca. 1 Sekunde auf mdr sehen!).

  • 1
    5
    Haju
    17.10.2019

    @Interessierte
    Nun ja, man kauft in schlechten Zeiten und verkauft teurer in guten Zeiten (mit lebenslangem Wohnrecht). Jeder kann ja selber für sich definieren, ob die Zeiten gut, oder aber schlecht sind.
    Was soll denn die Wohnung kosten? Gut finde ich, daß die Kommunen jetzt wohl ungenutzte Milliarden von Olaf Scholz für ihre ehrgeizigen Pläne abrufen können, weil die Auftragsbücher der Unternehmen voll sind und die Genehmigungsverfahren sowieso ewig dauern - außer vielleicht bei im Rahmen der Energiewende staatlich vollfinanzierten Rentnertransport-Aufzügen für den Fall von Hitzschlägen u.a. Gefahren.

  • 10
    1
    gura4
    17.10.2019

    Dieser Beitrag zeigt auch das sich verbreitende Dilemma der Wohngesellschaften, denen zur Auffüllung ihres Leerstandes jedes vom „Amt“ bezahlte „Mieterklientel“ recht ist.

  • 1
    14
    Haju
    17.10.2019

    Also ich bin für konsequentes Verkaufen und Privatisieren. Bei Wohnungen mit vielen Mietparteien, die quasi gleichzeitig Rentner werden, könnte ich mir die Umfunktionierung in ein Seniorenstift xyz mit Sponsoren/ Eigentümer der regionalen und überregionalen Wirtschaft vorstellen, die auch Lugaus Sportverein u.a. mit dem Motorsportverein MSC fördern könnten. Bezahlbare Miete und Aufzug u.v.a. würden dann kein Problem mehr sein.
    Freilich müßte man Enteignungs-/ Verstaatlichungsparteien nach und nach abwählen, da sie ja zudem auf E-Motorsport bis 2035 drängen. Die "Klientel" kann sich ja eine "Neue Heimat" in parteinah betriebenen/ finanzierten Wohnanlagen suchen und zwar genau dort, wo solche zu DDR-Zeiten "Berlinverbot" hatten - es sei denn, sie kümmern sich im Rahmen eines 1€-Jobs um Ruhe, Ordnung, Sauberkeit, Sicherheit sowie Nachbarschaftshilfe und werden nicht nebenberuflich im Rahmen von "NGO" tätig.