Gegenwind für Pro-Chemnitz-Treff

In der Innenstadt will das rechte Bündnis einen Anlaufpunkt öffnen. Eine von Kritikern geplante Einwohnerversammlung steht plötzlich auf der Kippe.

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1616 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    6
    Interessierte
    09.01.2019

    Ich habe hier in meiner Aufzählung noch etwas ganz Wichtiges vergessen ..
    Und zwar den „Stadthallenpark“ , welcher auch einmal nach dem Stadtplan von 1900 bebaut werden sollte , und somit ´vor` dem Stadthallen-Eingang ..
    .
    Was man in Bayreuth sicherlich niemals machen würde und den Blick auf das „Wagner Festspielhaus“ niemals ver-bauen würde ...
    https://www.stern.de/kultur/musik/bayreuther-festspiele--warum-angie-auf-der-holzbank-sitzt-3538028.html

    Wenn diese neuerlichen Bauherren hier mal fertig sind mit Bauen und ihr Geld ´rein haben und in ihre wohl verdiente Rente und zurück in ihre ´wunderschöne` Heimat gehn , dann wird hier wieder das dicht bebaute „AlteChemnitz“ aus Industriezeiten um 1900 mit bebauen Hinterhöfen stehn , nur sauberer , weil hier keine Industrie mehr steht und auch keine Schornsteine mehr stehn , bis auf einen , den man nicht mehr benötigt , nun aber ganz besonders glitzert , also ´wunderschön` …

  • 1
    6
    Interessierte
    07.01.2019

    Sehr geehrter Herr Müller , wer sind denn die Leute in Ihrem Haus , welche sich am "Grün von Chemnitz" ständig vergreifen ???

    Nachdem schon der Falke-Platz , der Conti-Wald , die Trauerallee , die Pappeln an der Stollberger und auch am Schloßteich viele Bäume gerodet wurden , geht es jetzt weiter :

    an den Tietz-Platz
    an den Gleisdreieck-Platz
    an den Georgstraße-Platz wohl auch noch
    an den Schiller-Platz wohl auch bald
    an den Waisenstraße-Platz
    und dazu der Handwerkerhof
    und dazu die 20 Bäume hinter dem Jugendstil-Haus und ggü. der Rosenhofplatte

    ( das sieht man alles auf dem Tisch im EG von Technischen Rathaus

    Damit wird einmal die gesamte grüne ´Dekoration` von Chemnitz zerstört
    Damit werden die Rast-/Nistplätze der Vögel zerstört
    Damit wird die Luft der Chemnitzer zerstört , da hilft auch keine Haus-Grün
    Damit wird die Zukunft und das Leben unserer Kinder / Enkel zerstört

    Da gibt es doch das Lied : " Alt wie ein Baum möcht´ ich mal werden …

    Die Leute , welche das hier entscheiden , die werden wohl nicht einmal hier in Chemnitz alt werden , und deren Kinder werden hier auch nicht alt werden , die werden dort alt werden , wo alles ´wunderschön` ist - nach der gleichnamigen Doku

    DIE Chemnitzer , die können doch sehen , wie sie kommen , wenn WIR das alte Chemnitz von 1900 wieder aufgebaut haben und WIR genug Geld gescheffelt haben , wenn dann kein Baum mehr steht und kein Vögelchen mehr zwitschert .

  • 6
    4
    gelöschter Nutzer
    07.01.2019

    Seher geehrter Herr Müller, Danke für die Info. Soweit ich weiß, ist Stadtratswahl am 26.5.

    Meine Angst ist schon, dass ProChemnitz und AfD viel mehr Stimmen bekommen als 2014 und dann Projekte zu Kultur, Kulturhauptstadt, sozialen Themen oder Bürgerbeteiligung blockieren. Das wäre für die Stadt und die demografische Entwicklung fatal. Es wäre also wichtig, dass viele junge Leute wählen gehen.

  • 7
    2
    vitaminbonbon
    06.01.2019

    @CPärchen: Ich will Ihnen ja nicht die Illusion rauben und freue mich auch, dass Sie zur Kommunalwahl gehen (Werbeblock: RRG hat es ganz gut gemacht. Und ohne Absprachen und gegenseitige Abstimmungen geht es nun mal nicht, will man sich nicht auf Zufälle verlassen) aber: Egal was oder wen Sie im März wählen werden, den Ordnungsbürgermeister (wie alle anderen Bürgermeister auch) werden Sie schon noch etwas länger in Kauf nehmen müssen. Amtszeit 7 Jahre, gewählt im Februar 2015.
    Viele Grüße,
    Detlef Müller

  • 5
    5
    gelöschter Nutzer
    06.01.2019

    @cpärchen: Glauben Sie, dass das alles mit mehr ProChemnitz im Stadtrat besser würde? Wieso?

  • 4
    4
    CPärchen
    06.01.2019

    @Blackadder: Nein, im Stadtrat sitze ich nicht. Arbeite auch nicht dort.
    Vor der letzten Kommunalwahl gab es nur keine R2G-"Regierung", so dass man für die eigenen Ideen individuelle Mehrheiten suchte. Das gefiel mir. Mittlerweile bespricht R2G die eigenen Pläne und ignoriert die anderen. Auf der Kommunalebene gefällt mir das gar nicht.

    Und das Zweite, worauf ich mich wirklich freue, ist ein neuer Ordnungsbürgermeister. Ich will den los werden. Bin überhaupt nicht mit seiner Arbeit einverstanden. Der ist für mich die Fehlbesetzung überhaupt und der Hauptgrund im Mai wählen zu gehen und Freunde zu animieren.

  • 2
    3
    Ich121959
    06.01.2019

    @Kastenfrosch
    "Die geplante Veranstaltung ist ja gerade eine Folge dieser menschenverachtenden und auf Ausgrenzung fußenden Politik."

    Könnte ich da mal Beispiele bekommen? Würde mich interessieren, was für Aussagen das sind.

  • 6
    9
    gelöschter Nutzer
    06.01.2019

    @cpärchen: Kurz noch eine Nachfrage: sitzen Sie im Stadtrat? Weil Sie "neue Zusammenarbeit " schreiben...ProChemnitz sitzt doch auch jetzt schon im Stadtrat und fällt dort nicht gerade durch konstruktive Arbeit auf. Z.B haben sie sich auf der letzten Stadtratssitzung gegen mehr Bürgerbeteiligung ausgesprochen.

  • 6
    8
    gelöschter Nutzer
    05.01.2019

    @cpärchen: Ob Sie das glauben oder nicht, das wurde von ProChemnitz genauso auf der offiziellen Facebook Seite veröffentlicht, später allerdings etwas abgemildert.

  • 9
    4
    CPärchen
    05.01.2019

    @Kastenfrosch: Herrn Kohlmanns Aussagen hören doch zu 98% nur die eigenen Anhänger + 2% Journalisten (grob geschätzt) Genauso, wie Linke hauptsächlich unter sich argumentieren. Das ist nicht gut! Hier muss Herrn Steinmeier rechtgeben: Man muss auch mit Menschen reden, die nicht der eigenen Meinung angehören. Ich mache in der Diskussion mit anderen auch die besten Erfahrungen. Dabei sind manche überraschenderweise bei den Demos schon dabei gewesen und zwar ohne, dass diese menschenverachtend sind. Meine persönliche Erfahrung ist auch die, dass man mit solchen Wörtern zu schnell um sich schmeißt.

    @Blackadder: Dieses Zitat brachten sie doch schon mal unter einem anderen Post. Das finde ich verwirrend.
    Sie schreiben auch nicht wer das auf FB veröffentlicht. Herr Kohlmann bestimmt nicht.

    Unabhängig davon wird Pro Chemnitz ab Mai zeigen können, was es für die Stadt vorhat. Freu mich auf die neue Zusammensetzung im Stadtrat, weil ich mit der Arbeit von R2G nicht zufrieden bin.

  • 12
    4
    Kastenfrosch
    05.01.2019

    >[..] wenn man eine Veranstaltung für eine öffentliche Diskussion anbieten will und die Argumente des anderen sich noch nicht einmal anhören will, ist das undemokratisch!

    Konnte man die Argumente des Herrn Kohlmann in den letzten Monaten nicht beinahe wöchentlich hören (so man nicht in der Facebook-Filterblase gefangen ist, und gar nichts anderes mitbekommt)? Ich denke er hatte genug Gelegenheit, seine Ansichten zu verbreiten. Die geplante Veranstaltung ist ja gerade eine Folge dieser menschenverachtenden und auf Ausgrenzung fußenden Politik.

  • 10
    6
    gelöschter Nutzer
    05.01.2019

    @cpärchen: Im Prinzip haben Sie ja Recht, aber wenn die Teilnahme an eine Infoveranstaltung so angekündigt wird, würde ich das auch als Drohung verstehen und ProChemnitz schon aus Sicherheitsgründen auch lieben draußen halten. Wie verstehen Sie diesen Facebook- Beitrag:

    "Lieber T.M., wir freuen uns sehr, dass du mit deinen schwulen Freund_innen von Bündnis Chemnitz nazifrei gegen unseren neuen Treffpunkt hetzt. DAS MACHST DU GANZ TOLL und bekommst dafür ein Bienchen ins Muttiheft. Wir laden Euch ganz herzlich zur Eröffnung ein wenn es soweit ist. Zu Eurer Info_Hetzveranstaltung am 09.01.2018 (Fehler im Originalposting) um 17:30 Uhr im Cafe Krümel kommen wir zahlreich. BIS DAAANNN. "

  • 3
    10
    Interessierte
    05.01.2019

    Dieses ´ProChemnitz`, also ´FürChemnitz` , sind das nur rechts Gerichtete und kümmern die sich nur um Flüchtlinge usw.... , oder auch um unser Chemnitz wie z.B. um den Erhalt von Bäumen und Brücken und Häusern etc... , dafür könnten die doch auch einmal ein Demo organisieren , da würden sicherlich auch mal einige mitgehen - neben mir …

  • 14
    9
    CPärchen
    05.01.2019

    Bin wahrlich kein Anhänger von Pro Chemnitz, aber wenn man eine Veranstaltung für eine öffentliche Diskussion anbieten will und die Argumente des anderen sich noch nicht einmal anhören will, ist das undemokratisch!

    Es bringt nichts, wenn sich alle in Ihren Filterblasen verstecken.

  • 6
    6
    Ich121959
    05.01.2019

    Ganz abgesehen von der völlig übertriebenen Panikmache (Was soll von so einer Begegnungsstätte für eine Gefahr für Kinder oder Bürger anderer Nationalität ausgehen? Ist das ein Swingerclub oder ein Ausbildungszentrum für Kampfhunde?) stellt sich mir eine Frage: Wie weltfremd sind die Organisatoren von „Aufstehen gegen Rassismus“ eigentlich? Da wird gewünscht (was aus meiner Sicht auch sehr wichtig ist und auch von vielen gefordert, so auch von unserer Oberbürgermeisterin) miteinander zu reden, und dann stellt man sich gegen eine Teilnahme von Pro-Chemnitz, um die es in der Einwohnerversammlung gehen soll. Diese Gruppe (AgR) besteht, aus meiner Sicht, aus verwirrten Demagogen, die nicht wissen, dass sie eigentlich Rassismus betreiben. Rassismus schließt nicht nur Menschen anderer Hautfarbe und Herkunft aus, sondern auch Menschen die anders denken, weil sie glauben, ihr Denken oder ihre Sicht der Dinge wäre das Bessere. Pro-Chemnitz hat bei keiner Demo Menschen anderer Hautfarbe, Herkunft oder Meinung ausgeschlossen. Im Gegenteil, es waren Redner und Teilnehmer verschiedener Nationalität, Hautfarbe und Gesinnung anwesend und es wurde sogar aufgerufen, sich anzuschließen, egal welcher Nationalität, Hautfarbe und Gesinnung. Dies wird aber von den deutschen Medien nicht berichtet, weil es nicht ins Bild passt. Die einzigen Forderungen in Richtung Migranten „Anpassung an die Gepflogenheiten unseres Landes und die Abschiebung von krimineller Migranten“ sind wohl kein Rassismus, sondern verständliche Reaktionen auf Ängste der hier lebenden Menschen. Im Übrigen, wurde von der Freien Presse auch die Frage gestellt: Was für eine Gefahr geht von der „Weiterbildung“ der Antifa 2018 im AJZ Talschock aus? Dieser „neue Faschismus“ sollte bekämpft und nicht mit viel Steuergeldern noch gefördert werden.

  • 7
    14
    ArndtBremen
    05.01.2019

    Da war der "Gegenwind"der Antidemokraten wohl nur ein bissel warme Luft.