Geschickt und gefräßig - Waschbären werden zur Plage

In der Landkreisbehörde häufen sich die Beschwerden. Jäger werden gerufen, um zu handeln. Tierschützer plädieren für eine schonende Vertreibung. Doch was ist richtig?

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5Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    saxon1965
    04.06.2020

    @Lexisdark: Soviel ich weiß, darf man auf seinem Grundstück Marder, Waschbären und Füchse fangen. Allerdings muss man das Tierschutzgesetz beachten und da fängt der Schlamassel schon an. Denn man darf ja einem Tier nicht ohne Grund Schmerzen zu fügen. Wenn man so eine Drahtfalle verwendet, dann kriegen die Panik, wenn es hell draußen wird. Dazu kommt, dass man diese Tiere nicht töten darf. Da könnte die FP mal recherchieren, denn was macht dann so ein Fangen für Sinn? Ruft man einen Jäger, dann ist dieser eigentlich zwar befähigt, darf jedoch nur in seinem Revier jagen und nicht in Dorf und Stadt. Also direkt zuständig könnte da nur ein angestellter Stadtjäger sein. Ein Transportieren der Falle samt Tier in den Wald, könnte auch schon als Tierquälerei ausgelegt werden.
    Im Wald wieder freilassen wäre dann auch Quatsch, denn dann frisst er anstatt Katzenfutter eben Wildtiere.
    Vielleicht könnte die FP sich mal kundig machen und die Gesetzeslage erläutern. Es ist wie oft, Halbwissen kann gefährlich werden.
    @Tauchsieder: Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt und s. g. Tierschützer, die letztlich solche Tiere aus Farmen freiließen, gibt es genug. Da wäre ich vorsichtig mit... Kläger und Richter.

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    Tauchsieder
    04.06.2020

    Natürlich "Lexi.......", nach deutscher Bürokratie und Recht und Gesetz auf jeden Fall ....!?
    -Wo kein Jäger auch kein Kläger-.

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    Lexisdark
    04.06.2020

    @saxon Da es sich um ein Wildtier handelt, darf man die nicht einfach fangen. Man muss sich bei der Jagdbehörde melden, es gibt für Stadtgebiete Lebendfallen. Nur Jäger dürfen die Tiere dann töten oder sie werden in entsprechenden Einrichtungen untergebracht. In meinem Wohngebiet war der Jäger zuständig.

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    FromtheWastelands
    04.06.2020

    In einem leerstehenden Haus in der Nähe meiner Wohnung lebt eine Waschbärfamilie, manchmal sehen wir sie über die Dächer laufen. Ihre Anwesenheit merkt man auch in den nahen Kleingärten. Da alle heimischen Tiere unterhalb eines Wolfs für einen ausgewachsenen Waschbären keine Gefahr darstellen und sie bei uns einen idealen Lebensraum vorfinden, werden wir uns zwangsläufig mit ihrer Anwesenheit arrangieren müssen.

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    saxon1965
    04.06.2020

    So ein niedliches Foto, aber auch!
    Als realitätsnah hätte ich mir jedoch ein Foto von einem erwachsenem Waschbären mit Entenküken im Maul gewünscht.
    Argumente hin oder her, der Waschbär zählt zu den invasiven Arten und beeinflusst unsere Heimische Natur massiv.
    Längst sollte zum Beispiel das Füttern von Katzen, außerhalb der eigenen vier Wände bestraft werden, denn auch das nährt diese Kleinbären und je besser das Futterangebot, umso höher die Reproduktion.
    Zur vollständigen Information hätte auch gehört zu schreiben, was der Bürger denn mit einem gefangenen Waschbären machen bzw. nicht machen darf.