Grüner Daumen trotz Corona

Der Förderverein für Reichenbachs Parkanlagen hat dieses Jahr neue Konzepte getestet. An einer Tradition wird aber festgehalten.

Reichenbach.

Den traditionellen Frühjahrsputz gab es dieses Jahr nicht. Darauf musste der Förderverein Parkanlagen der Stadt Reichenbach verzichten. Der Grund war - natürlich - Corona. Doch ganz auf Pflegemaßnahmen verzichten wollten die Mitglieder dann auch nicht. Da der traditionelle Frühjahrseinsatz im Stadtpark und auf dem Weinholdplatz auf Grund des Virus ausfallen musste, haben Vorstandsmitglieder des Vereins individuelle Aktionen angepackt.

So wurden Spenderbäume mit Tafeln in den Parkanlagen gekennzeichnet. Die "Frauenbrigade" kümmerte sich besonders um das Hostabeet oberhalb des großen Teichs. Auf dem Weinholdplatz wurde dem Unkraut bei den Bodendeckern zu Leibe gerückt. Auch der Vorsitzende Peter Tillack entfernte Wildwuchs im Stadtpark.

So gab es zwar keine gemeinsame Frühjahrsaktion mit fleißigen Helfern und mit Unterstützung des Bauhofes und der Regionalen Aufbau- und Dienstleistungsgesellschaft RAD - aber trotzdem kann sich das Ergebnis sehen lassen. In den vergangenen Tagen waren auch Schüler der Weinholdschule aktiv bei der Beetpflege auf dem Weinholdplatz. Bei der jüngsten Vorstandssitzung wurde bereits der Termin für das traditionelle Picknick mit den Baumspendern und Sponsoren für den 27. August festgelegt. Natürlich unter Beachtung der hygienischen Vorschriften. Corona wird wohl noch länger die Aktivitäten des Vereins im zehnten Jahr seinen Bestehens bestimmen.

Der Förderverein Parkanlagen der Stadt Reichenbach ist im Mai 2010 gegründet worden - ein Jahr nach der für Reichenbach äußerst erfolgreichen Landesgartenschau. Er hatte sich zum Ziel gesetzt, die Stadt bei der Sanierung, der Pflege und dem Erhalt der Parkanlagen in Reichenbach und speziell des Stadtparks als Objekt der Naherholung und bedeutendes Denkmal stadtgeschichtlicher Entwicklung gezielt zu unterstützen.

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