Halbfinalisten stehen fest

Gastgeber Mulda setzt sich im Elfmeterschießen gegen TSV Flöha durch

Wechselburg/Mulda.

Nach vielen Wochen Corona-Pause haben am Sonntag erstmals wieder Fußball-Pflichtspiele in Mittelsachsen stattgefunden. Bei den drei Viertelfinal-Partien im Kreispokal gab es strenge Hygieneauflagen. Nur je 63 Personen durften sich auf den Sportplätzen in Wechselburg, Auerswalde und Mulda aufhalten. Außenseiter SSV Königshain-Wiederau (Kreisliga) lieferte dem Mittelsachsenligisten TSV Großwaltersdorf/Eppendorf einen beherzten Kampf, musste sich allerdings mit 0:2 geschlagen geben. "Wir wussten, dass das hier ein schweres Spiel wird", so Großwaltersdorfs Trainer Robert Hohlfeld. "Die Königshainer haben gut dagegengehalten. Ich wundere mich, warum sie nur in der Kreisliga spielen."

Im Mittelsachsenklasse-Duell zwischen Wacker Auerswalde und Fortschritt Lunzenau setzte sich der Gastgeber mit 3:1 durch. Dramatisch war die Partie zwischen dem SV Mulda und dem TSV Flöha: Die Gäste führten zur Pause 2:0. Mulda drehte die Partie zum 3:2, kassierte allerdings kurz vor Ende der regulären Spielzeit den Ausgleich. Im Elfmeterschießen hatten die Muldaer das bessere Ende. Fortuna Langenau kam weiter, da der Riechberger FC nicht zum Spiel antrat. Das Halbfinale wird am Sonntag ausgespielt und in Wechselburg nach Spielende ausgelost. Dort treffen Großwaltersdorf/Eppendorf auf Langenau und Auerswalde auf Mulda. Das Finale soll am 5. Juli beim Sieger der Partie Großwaltersdorf gegen Langenau stattfinden - es sei denn, Wacker Auerswalde erreicht als unterklassiges Team das Endspiel.

Während unter anderem in Thüringen und Niedersachsen beschlossen wurde, die Fußballsaison im Amateurbereich erst ab September fortzuführen, wollen die sächsischen Kreisverbände zumindest die Pokalsaison zeitnah zum Ende führen. Im Kreisverband Muldental/Leipziger Land gab es bereits erste Partien, nun zogen unter anderem Mittelsachsen und das Erzgebirge mit Pokalspielen nach. ( rosd)

0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.