Hecken haben schweren Stand

Witterung und Konkurrenz setzen zu

St. Egidien/Oberlungwitz.

Die als Naturschutzmaßnahmen gepflanzten Hecken in Kuhschnappel und Oberlungwitz hatten keinen einfachen Start. "Nach der Pflanzung in Kuhschnappel war es viele Wochen trocken", sagt Salome Winkler vom Naturschutzbund Nabu. Sie hat die Mitte März gesetzten Heckenpflanzen kürzlich begutachtet. Sie wurden zwar bewässert, doch eventuell muss es trotzdem Nachpflanzungen geben. "Das kann bei solchen Projekten immer passieren", erklärt André Oehler vom Landschaftspflegeverband Westsachsen.

Die Hecke in Oberlungwitz an der Poststraße wurde Anfang Februar bei mildem Wetter vom Biohof Vogel gepflanzt und profitierte von reichlich Niederschlag. Allerdings wächst derzeit auch Raps in dem Bereich. Der Landwirt, der die Flächen der Kirchgemeinde bewirtschaftet, hatte im vergangenen Herbst auch auf dem Pflanzstreifen ausgesät, da damals noch unklar war, ob das Projekt bewilligt wird. Der Raps ist laut Salome Winkler zwar derzeit noch Konkurrenz für Heckenpflanzen, aber kein großes Problem. "Die Heckenpflanzen sind gut angewachsen. Langfristig setzen sie sich durch und verdrängen den Raps oder Gräser", sagt sie. (mpf)

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