Hilfsaktion für Brand-Opfer

Das Suppenmuseum Neudorf hofft am Sonntag auf viele Gäste. Alle Einnahmen sind für eine Familie in Schlettau gedacht.

Neudorf.

"Suppe marsch", sagen sich die Betreiber des Neudorfer Suppenmuseums und wollen mit einer außergewöhnlichen Aktion einer Erzgebirgsfamilie in Not helfen. "Als wir von dem verheerenden Brand auf dem Gelände eines Schlettauer Bauernhofes gehört haben, wurde uns klar, dass wir etwas Gutes tun können", sagt die Vorsitzende des Betreibervereines Heimatverein am Fichtelberg, Kerstin Jahn.

Die Idee war: Wie wäre es, wenn man die Leute im Ort und den umliegenden Dörfern einladen würde, das Suppenmuseum zu besuchen? Damit könnte jeder Gast Teilnehmer einer Hilfsaktion werden. Aus diesem Grund öffnet das deutschlandweit einzige Suppenmuseum am Sonntag für die besondere Aktion. Möglichst viele Besucherinnen und Besucher sollten an diesem Tag nicht nur aus Neugier im Museum vorbeischauen. Die Eintrittsgelder sollen - ebenso wie die Lohnkosten - der durch den Brand in Not geratenen Schlettauer Familie zugutekommen. "An so einer Stelle müssen wir Erzgebirger zusammenhalten und zeigen, dass uns das Schicksal des Nachbarn nicht egal ist", meint die ehemalige Gastwirtin.


Kerstin Jahn und ihre Mitstreiter hoffen, dass möglichst viele Leute an diesem Tag das Suppenmuseum besuchen. Auch wer das Museum schon kennt, darf neugierig sein und spenden. Zudem kocht Peter Jahn dann eine leckere Suppe, die zum Kauf angeboten wird. Auch dieser Erlös fließt in den großen Spendensuppentopf. Die Aktion beginnt 1oUhr und soll 16 Uhr enden.

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