"Ich tauge nicht zum Schreckgespenst"

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Die Linke hat Martin Schirdewan unlängst zu ihrem Spitzenkandidaten für die Europawahl bestimmt. Sein Großvater Karl war zu DDR-Zeiten Mitglied des Politbüros der SED und zeitweise die Nummer zwei hinter Machthaber Walter Ulbricht. Lebt in Schirdewans Enkel tatsächlich der "rote Adel" fort, wie einige meinen?

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33 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    1
    Hankman
    08.03.2019

    Die SED-Oberen hatten Karl Schirdewan kaltgestellt, weil er ihnen nicht linientreu genug war. Für manche - vor allem im Westen - scheinen aber die paar Jahre, die Schirdewan ganz oben in der Nomenklatur verbrachte, heute mehr zu zählen als sein ganzes restliches Leben und sein Aufbegehren gegen die sture Parteilehre. (Erst nach der Wende wurde er rehabilitiert.) Es ist diese ignorante, arrogante und dämliche Sicht einiger Leute auf die DDR-Geschichte, die mich immer wieder aufregt. Wenn man keine Ahnung hat und zu differenzierter historischer Betrachtung nicht fähig ist, sollte man lieber über andere Sachen schreiben - erst recht beim "Spiegel".

  • 3
    2
    gelöschter Nutzer
    08.03.2019

    Ein Gespenst geht um, dass Gespenst des... Ja nichts Positives, kein Krümel an Alternatives jenseits des Kapiralismus lassen. Der Artikel ist gut. Sagt schon vieles über die Spiegel-Journalisten aus.

  • 4
    1
    Freigeist14
    08.03.2019

    "Roter Adel " ? Wer sagt denn sowas ? Aha ,der "Der Spiegel " , das ehemalige Nachrichtenmagazin, hat sich wieder eine Stilblüte ausgedacht . Denn von den Enkeln der alten Nomenklatura der SED sind die wenigsten politisch aktiv oder gar einflussreich . Das Karl Schirdewan bei Ulbricht in Ungnade fiel ,an die Reformierbarkeit des Sozialismus festhalten wollte spricht eigentlich für ihn. Und im Gegensatz zu den Repräsentanten der Bonner Republik saß er im Gefängnis und KZ . Reden wir nicht über darüber . "Das ist natürlich hanebüchen." - Da hat Martin Schirdewan vollkommen recht .