Im Auftrag Gottes - ist Missionieren noch zeitgemäß?

Pfingsten steht vor der Tür, Christen feiern die Entsendung des Heiligen Geistes. Aber wie sieht es mit ihrer eigenen "Sendung" aus? Bis heute gehen Missionare - zum Beispiel auch aus dem Erzgebirge - in die Welt hinaus, um ihren Glauben weiterzutragen.

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15Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    1
    inoino
    01.06.2020

    Malleo, ...oder auch eher zutreffend: "Dessen Brot ich esse, dessen Lied ich singe."

  • 3
    2
    inoino
    31.05.2020

    Malleo, bisschen naiv diese Einstellung - finden Sie nicht?

    Ich halt da eher das Sprichwort "Mit Speck fängt man Mäuse" für angebracht.

  • 4
    1
    Malleo
    30.05.2020

    Das Missionieren erinnert mich an das chinesische Sprichwort...Wer mir Milch gibt darf meine Mutter sein.

  • 7
    0
    mops0106
    30.05.2020

    "Glaube wenig, hinterfrage alles, denke selbst."

    Das ist meine Lebensmaxime, die in den letzten Jahren immer wichtiger wurde.

  • 4
    0
    klapa
    30.05.2020

    Schön, dass Sie meine Frage beantwortet haben, inoino, andere tun das nicht.

    Nochmal, ich habe lediglich festgestellt, dass die genannten Verben in dieser Weise m.E. wie dargestellt benutzt werden. Wer das anders sieht, also nicht meiner Meinung ist, ok.

    Ich bin für das verantwortlich, was ich schreibe bzw. sage. Was andere herauslesen oder interpretieren, ist allein deren Sache.

  • 3
    1
    Haju
    30.05.2020

    @inoino
    Auch dank Bibel haben Sie jetzt das Land und die Bibel. Und 1989/ 90 war das hier ähnlich...

  • 2
    0
    inoino
    30.05.2020

    klapa: "Woraus wollen Sie das ableiten, inoino."

    Weil "zeitgemäß" den Erfordernissen der jeweiligen Gegenwart entsprechend bedeudet. Also deutete ich Ihre Aussage "Weshalb sollten sie heutzutage als nicht mehr zeitgemäß gelten?" als Akzeptanz.


    klapa: "Wir sind diesen Beinflussungsmögkichkeiten tagtäglich ausgesetzt, ohne dass wir in der Lage wären, uns ihnen zu widersetzen. Entweder wir unterliegen ihnen oder wir denken selbst."

    Das ist richtig. Aber was - um auf das Thema zurückzukommen - haben denn indigene Menschen diesebezüglich für Möglichkeiten, wenn Missionare alte Legenden als Tatsachenberichte rüberbringen? Gar keine. Deshalb muss es aufhören, Missionierung als etwas Schönes und durchaus noch als "zeitgemäß" erscheinen zu lassen.


    " Als die ersten Missionare nach Afrika kamen, besaßen sie die Bibel und wir das Land. Sie forderten uns auf zu beten. Und wir schlossen die Augen. Als wir sie wieder öffneten, war die Lage genau umgekehrt: Wir hatten die Bibel und sie das Land.“ Desmond Mpilo Tutu

  • 2
    2
    Haju
    30.05.2020

    @inoino
    Nun nehmen Sie mal meinen Kommentar (mit Augenzwinkern ;-) ) nicht so persönlich: das ist kein Dialog in einem Privat-Chat und ich richte mich da auch mehr an Vertreter STAATLICHER Missions- bzw. Indoktrinationabsichten - insbesondere wiederum diejenigen, für die im letzten Jahrhundert der Mensch für die Lehre und Gesetze da zu sein hatte und nicht umgekehrt (hat schon Christus gesagt - wurde aber bis heute nicht begriffen).
    Staatliche Missionierung ist abzulehnen. Übrigens: auch die 68er forderten mit ihrer Losung: "Auch das private ist politisch!" eine staatlich Abwägung, was auch im privaten Bereich erlaubt oder gar eine Pflicht sein sollte. Aber die 68er und ihre Nachfolger feiern wohl sicher das Jubiläum des 30. Jahrestag von "Nix mit zu tun" (doch, doch - haben sie) .... ;-)

  • 5
    0
    klapa
    30.05.2020

    Woraus wollen Sie das ableiten, inoino. Lesen Sie bitte nochmals ganz in Ruhe. Ich stelle lediglich fest, was war, und was ist und vielleicht unterschwellig, dass das von denen praktiziert wird, die dazu auf Grund ihrer Machtfülle in der Lage sind. Zunächst ohne jegliche Wertung.

    Die kommt, wenigstens im Ansatz, jetzt. Wir sind diesen Beinflussungsmögkichkeiten tagtäglich ausgesetzt, ohne dass wir in der Lage wären, uns ihnen zu widersetzen.

    Entweder wir unterliegen ihnen oder wir denken selbst.

  • 0
    3
    Haju
    30.05.2020

    Es gibt übrigens auch mitten unter uns Sentinelesen, die jeden ankommenden Außerirdischen sofort erschlagen würden, obwohl diese nicht nur unglaublich fortgeschrittene Technik hätten, sondern ganz gewiß auf dem eigenen Planeten ähnliche Dinge wie die Erfindung von Kernwaffen oder den Kommunismus überlebt haben müssen; uns deshalb auch ethisch weit voraus sein dürften und uns deshalb wohlgesonnen wären. Noch vor gar nicht allzu langer Zeit gab es zwar bei uns selbst noch Sklaverei oder die Kautschuk-Gewinnung in Afrika - heute ist die Menschheit da deutlich weiter; wir sind aber auch inzwischen auf dem Mond gelandet!

  • 0
    3
    inoino
    30.05.2020

    klapa, verstehe ich Sie richtig: Sie finden die von Ihnen aufgeführten Beeinflussungsmöglichkeiten (also gezielte Manipulation von Menschen durch gesteuerte Auswahl von Informationen, um ideologische Absichten durchzusetzen) durchaus für akzeptabel?

  • 2
    0
    inoino
    30.05.2020

    Hallo Haju, ich kann in Ihrem Kommentar weder einen Bezug zum Thema "Ist Missionieren noch zeitgemäß" noch zu meinen Ausführungen erkennen.

    Den Begriff "Dämonen" benutzen Sie als Matapher für Dinge, die m. M. nach gar nicht zum Thema hier passen - könnten Sie das mal näher erklären?

    Habe ich irgendwo den "Glaube an eine athistische Führungspersönlichkeit" als Lösung vorgeschlagen? Nein. Wozu also diese Bemerkung?

  • 2
    2
    klapa
    30.05.2020

    Missionieren, propagieren, suggerieren, indoktrinieren u. a. waren zu allen Zeiten wirksam Mittel, Menschen zu beeinflussen.

    Weshalb sollten sie heutzutage als nicht mehr zeitgemäß gelten?

  • 4
    2
    Haju
    30.05.2020

    @inoino
    Aber Sie wissen doch, daß ich Ihnen eine Million schenken könnte und es würde ja doch nichts helfen: spätestens, wenn das Geld alle ist, verfallen Sie wieder in denselben Trott. Sie sollen aber irgendwann das Geld gar nicht mehr brauchen, weil Sie selber Berge versetzen können.
    Das mit den Dämonen wird übrigens, natürlich anders formuliert, heute vor Gericht als Strafmilderung anerkannt: schwere Kindheit, psychische Extremsituation, usw. – bis hin zur Strafunfähigkeit.
    Jedenfalls hat der Glaube an eine atheistische Führungspersönlichkeit die mit Abstand geringste Halbwertszeit: immer wieder verbunden mit einer Ideologie der Schuldigensuche, haben sich diese im letzten Jahrhundert als die primitivsten Gestalten und Dämonen der Menschheitsgeschichte erwiesen – ein geistig-moralischer Rückfall um Jahrtausende, vor Christus nämlich.

  • 8
    2
    inoino
    29.05.2020

    Hilfe und Missionieren zu koppeln ist immer unethisch - und wenn es mit noch so viel Feingefühl gemacht wird. Es ist keineswegs nur eine Frage des "wie". Es hat immer den Beigeschmack, dass die Hilfsbedürftigkeitssituation benutzt wird, um den Hilfsbedürftigen den eigenen Glauben überstülpen zu können. Von einer "Begegnung auf Augenhöhe" kann da nie die Rede sein.

    "Ein angsteinflößender Geisterglaube sei in Papua-Neuguinea verbreitet," sagt Mandy Glass. Man muss sich fragen: Ist der Glaube dieser Dame tatsächlich viel besser - also ihr Glaube, dass Gott Nichtglauben betrafen wird oder dass böse Dämonen einen befallen können (Jesus war ja ein Exorzist)...?



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