In der Mitte fallen Tabus

Dortmunder Politikwissenschaftler: Jetzt brechen Einstellungen hervor, die früher nur heimlich geäußert wurden

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55 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    1
    Nixnuzz
    06.09.2018

    @Hankman: Dito... @ralf66: Njet. Warum: Dank der '89er Revolution ist ein anderes, vielschichtig-bürokratisches System mit x-facher Einzelzuständigkeit über das gesamte Deutschland gezogen worden. Die existierende Einzelzuständigkeiten mit überschneidenden Auswirkungen bringen viele Menschen in Existenznot. Nicht alles kann von Mutti, Berlin, alleine gelöst werden. Dafür sind diese Bundes- , Länder- , und Gemeinde-Zuständigkeiten vorhanden. Jedes Bundesland hat seine Landesverfassung trotz des übergreifenden Grundgesetzes. Zusätzlich funken international-verbindliche Vorschriften bis in den persönlichen Bereich hinein. VW knabbert gerade an der Umsetzung des neuen, internationalen Abgastestes seiner Autos herum. Gültig bis zu ihrer Garage. Problematisch bleibt aber auch manches persönliches Beharrungsvermögen auf der Ortsebene, wenn Wichtungen von differenzierten aber gegeneinanderstehende Vorschriften befolgt werden sollen. Da bleibt man auf der Strecke...Manchmal hilft externe Öffentlichkeit...und gegenseitiger Respekt!

  • 6
    8
    ralf66
    06.09.2018

    Kann mir nicht helfen, der Artikel beinhaltet weder viel Vorschläge, noch fruchtbare Lösungen. In den dem Artikel, geht es nur darum, wie man mit dem was rechts von den Altparteien steht, umgehen soll. Eigentlich macht man das, was hier steht schon die ganze Zeit, man führt landauf, landab politische Diskussionen, mit dem Ergebnis, viel geredet, wenig gesagt, den politischen Gesprächsgegner entweder lächerlich und unmöglich machen, besänftigen, wegreden, konkret ändern tut sich nichts. Fernsehsendungen mit Talkrunden, sechs Altparteienvertreter einer AfD, ein Sarrazin fünf gegen Sarrazin! In den Schulen betreibt man doch schon lange, die geschichtlich- und politische Bildung, die der Staat wünscht, dass auf Kitas auszuweiten, wie hier steht, wäre neu, aber mal sehen, ob die Kleinen, auch alles schön begreifen, die politische Bildung auf Nachbarschaften, Stadtteile, Vereine, Arbeitsstellen auszuweiten und der Schulungsleiter schreibt dann vielleicht noch auf, wer da war und wer nicht, dass könnte man auch einer ganz anderen Zeit zuordnen!
    Ganz kurz, die politische Probleme in Deutschland, falsche Einwanderung, ungleichmäßige Behandlung von Migranten gegenüber Deutschen, falsche Familienpolitik, das sich herauskristalisierende Problem, der nicht ausreichenden sicheren Rentenzahlung in der Zukunft, die enorme Belastung, der sozialen Systeme insgesamt durch falsche Einwanderung, die steigende Kriminalität, durch Migranten, speziell aus dem orientalisch-muslimischen Gebieten, kaputte Schulen und Kitas, fehlende Lehrer, die Ordnung und Sauberkeit im gesamten öffentlichen Raum, lässt immer mehr zu Wünschen übrigund, die schleichende Veränderung der mitteleuropäischen Kultur, in eine orientalische, können doch nicht mit Dialogen gelöst werden, die nur ein Ziel haben, die, die diese Probleme ansprechen, als Schwätzer oder Angst- und Panikmacher abzustempeln, diese dann in die rechte Ecke zu stellen, der breiten Volksmasse durch Schulung und Bildung weiß zu machen, dass sind alles rechtsextreme, haltet Euch fern davon, die wollen nich gutes!
    Der Politologe hier, spricht von vernünftigen Dialogen mit Allen, dann soll er mir mal erklären, wie es möglich sein kann, dass die Altparteien im Bundestag, eine Absprache untereinander haben, auf keinen aber auch keinen Vorschlag, ob nun richtig oder falsch, der AfD-Fraktion einzugehen, wenn das politischer vernünftiger Dialog ist dann gute Nacht!

  • 15
    1
    Hankman
    06.09.2018

    Sehr gute Analyse, viele werden sich darin wiederfinden. Ich denke auch, für manche ohnehin vorhandenen Probleme hat der Flüchtlingszustrom wie ein Katalysator gewirkt - und hat sie bloßgelegt. Nur ein Stichwort: starker Staat. Der neoliberale Ansatz war ja, dass sich der Staat für seine Bürger "rechnen" müsse - was seine nachhaltige Schwächung zur Folge hatte. Und CDU, CSU, FDP, SPD und Grüne - alle haben in Regierungsverantwortung ihren Teil dazu beigetragen. Wir brauchen zwar nicht mehr Verwaltung, aber mehr Polizisten, Richter, Staatsanwälte, vielleicht auch Gefängnisse; wir brauchen ausreichend Personal für jene Leistungen, die der Staat für seine Bürger erbringt.

    Und wir müssen aufpassen, dass wir die richtigen Prioritäten setzen. Dass wir Mindeststandards dafür setzen, wie viel Schadstoffe ein Auto ausstoßen und wie viel Strom ein Staubsauer verbrauchen darf, ist gut. Aber wenn wir dafür ambitionierte Standards haben, dann müssen wir auch für andere Bereiche ebenso anspruchsvolle Standards festlegen: etwa, wie viele Kinder es maximal pro Schulklasse geben darf, wie viel Euro pro Schüler und Jahr mindestens auszugeben sind, wie viele Polizisten oder Richter es je 1000 Einwohner mindestens geben muss usw. Wenn die Bürger das Gefühl bekommen, der Staat erledigt seinen Job, werden sich viele auch wieder mit ihm aussöhnen. Das geht alles nicht über Nacht, aber man muss einfach mal anfangen.

  • 28
    3
    CPärchen
    06.09.2018

    Danke insgesamt an die FP und ihre Mitarbeiter, dass sie bei der gesamten Thematik sachlich bleiben.

  • 22
    10
    gelöschter Nutzer
    06.09.2018

    Ein wunderbar sachliches Interview, dass die Probleme gut aufzeigt und auch Lösungswege anbietet.