Johann'stadt lässt elf Brücken überprüfen

Zustand eines Bauwerks besonders schlecht - Nun droht dessen Sperrung

Johanngeorgenstadt.

Sämtliche Brücken in Sachsen müssen regelmäßig auf ihre Sicherheit hin überprüft werden. In Johanngeorgenstadt ist das nun wieder nötig. Das erklärte Bürgermeister Holger Hascheck (SPD) während der jüngsten Stadtratssitzung. Nach der Hauptuntersuchung sei nach drei Jahren diesmal eine kleine Prüfung vorgeschrieben. Und zwar für alle elf Brücken im Besitz der Bergstadt.

Dazu sind drei Angebote von Firmen eingeholt worden. Der Rat entschied sich für die AIA Aue GmbH. Mit dem Unternehmen habe man bereits zusammengearbeitet. "Die kennen sich aus", sagte Bauamtsleiter René Scheer. Die Prüfung kostet mehr als 14.800 Euro. Der Zustand der Brücken sei unterschiedlich. Kleinere Bauwerke etwa in Waldgebieten seien in der Vergangenheit mit "Noten" von 1,6 bis 2,5 bewertet worden. Weniger gut sieht es mit einem Übergang zum abgerissenen Stadtteil Neuoberhaus aus. Scheer: "Da haben wir vor Längerem das zulässige Gewicht beim Überfahren auf sechs Tonnen begrenzt." Schlecht sei es um die Pachthausbrücke bestellt. Deren Sanierung ist schon lange fällig, wird aber sehr teuer. Sie erhielt zuletzt die Note 3,6. Bei 4,0 müsse sie gesperrt werden.

Im Zusammenhang mit Wegen und Brücken steht das Umstellen eines Systems zur Elektronischen Stadtverwaltung. Dafür bewilligte der Stadträte gut 18.000 Euro.

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