Kabarettist Steimle darf in Kirchberg auftreten

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Rat stellt Weichen für Auftritt des Komikers auf Freilichtbühne

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1919 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 4
    0
    Zeitungss
    31.12.2019

    Kleiner Nachschlag zu Beitrag vom 27.12. Wer ihn nicht verstehen konnte, wollte oder durfte, gestern in 3sat gab es reichlich Nachhilfeunterricht.

  • 12
    4
    Progress
    29.12.2019

    Der WDR ist da nicht so pingelig. Dort darf dessen Kinderchor im Refrain eines alten, umgedichteten Kinderlieder singen "Meine Oma ist 'ne alte Umweltsau" (T-Online Nachrichten) Respekt vor den Eltern/Großeltern? Fehlanzeige! Das Front Mädchen von FfF Deutschland twittert unlängst in etwa, die Alten sollen sich nicht so haben, "die sind eh bald weg."

  • 27
    11
    Freigeist14
    28.12.2019

    Na Osgar@ wann hat denn wie Herr Steimle den MDR beleidigt ? Wenn dieser Sender so reagiert und den Willen der Mehrheit der Zuschauer ignoriert , hat der Dresdner Kabarettist diesen Leuten den Spiegel vorgehalten . Es geht überhaupt nicht darum ,die Ansichten und Programme von Uwe Steimle zu teilen oder gut zu finden . Denn : Genau die Klientel , die ständig von Toleranz und Meinungsvielfalt schwadroniert möchten Ihren schmalen Korridor des "Erlaubten " und " Sagbaren " verbindlich erklären und Überschreiten dieser Grenze mit den üblichen und bewährten Muster der Diffamierung und Ausgrenzung "freistellen" . Dabei kann sich jeder selber davon überzeugen , ob diese Anschuldigungen auch nur ansatzweise gerechtfertigt sind .

  • 20
    8
    Freigeist14
    28.12.2019

    Malum@ um einmal mit "Ihresgleichen" zu antworten . Uwe Steimle zu diffamieren hat nichts mit Meinungsvielfalt zu tun. Ob das juristisch erlaubt ist oder nicht , heißt nicht ,das diese Unterstellungen gerechtfertigt sind . Aber offensichtlich gibt es genug Mitbürger , die bei dieser KAMPAGNE APPLAUDIEREN . Denn den stichhaltigen Beweis bleiben sie schuldig .

  • 15
    19
    gelöschter Nutzer
    28.12.2019

    @Malum, Sie haben sicher den Finger drauf. Es gibt Leute, die haben noch vor dreißig Jahren Andersdenkenden verfolgt und spielen sich heute als freie Geister auf. Dabei erkennt man aber, dass sie eigentlich nichts an ihrem Verhalten geändert haben und weiter die Andersdenkenden bevormunden wollen.
    Zurück zu dem „armen“ Herrn Steimle. Wer seinen Vertragspartner permanent beleidigt, muss mit den Konsequenzen leben. Und mit dem Herrn muss man ja nun wahrlich kein Mitleid haben. Er kassiert 8000 Euro Gage für diesen Auftritt, damit hat er schon bei einem Auftritt pro Monat ein mehr als ausreichendes Auskommen. Also Berufsverbot sieht anders aus.

  • 16
    24
    Malum89
    28.12.2019

    Freigeist 14 - jetzt habe ich gerade bissel den Überblick verloren. Beklagen Sie gerade tatsächlich, dass es zu viel Meinungsfreiheit gibt in Deutschland? Sind nicht ihresgleichen permanent am Jammern, dass man "nicht mehr seine Meinung sagen darf" und dann z. B. mit "Berufsverbot" belegt wird wie der arme Märtyrer Steimle? Verwirrend, diese patriotischen Ansichten . . . Aber doch schön, dass diese ungehindert geäußert werden dürfen, finden Sie nicht? Btw: Klar darf auch Steimle seine Ansichten verkünden - er muss aber auch mit dem Echo klar kommen. Und wer auf die ÖR schimpft, braucht ja nicht bei denen zu arbeiten, finde ich.

  • 17
    6
    Freigeist14
    28.12.2019

    Malum@ Frau Renate Künast darf auch laut Gerichtsbeschluss aufs Übelste beleidigt werden , weil das durch die "Meinungsfreiheit" gedeckt sein soll . Und so darf eben auch Uwe Steimle mit bösartigen ,ehrabschneidenden Unterstellungen an den Pranger gestellt werden . Und ? Wollen Sie Malum , wissen ,wer so etwas gutheisst und sich selber dadurch überlegen fühlen will ?

  • 14
    29
    Malum89
    28.12.2019

    Für einen Komiker mit "Berufsverbot", wie er selbst meint, hat der Typ noch ganz schön viele Auftritte, findet ihr nicht? Das sind so kleine Widersprüche, die manchem gar nicht auffallen . . . Aber dafür wundert ihr euch alle, warum ein Stadtrat über städtisches Geld entscheidet. Das ist natürlich total abnormal, kommt bestimmt nur in totalitären Diktaturen vor. Widerstand, Widerstand . . . Hört ihr euch eigentlich manchmal selber zu?? Übrigens darf Steimle unter bestimmten Umständen laut Gerichtsurteil als "völkisch-antisemitischer Jammerossi" bezeichnet werden - weiß jemand, warum? Oder will das jemand von euch wissen? Ich glaube nicht . . .

  • 25
    4
    Hirtensang
    28.12.2019

    Früher gab es Hofnarren. Nur sie konnten sich erlauben, den politisch herrschenden feudalen Klüngel die Meinung zu sagen. Steimle sieht sich als politischen Satiriker.
    Er bringt zum Ausdruck, was er sieht, was er darüber denkt und empfindet. Allerdings müssen die Politiker in der Lage sein, seine Veranstaltungen zu ertragen und fähig sein, die Inhalte seiner Worte richtig zu hinterfragen. Auch die Besucher seiner Veranstaltungen müssen Berichte von Kritikern oder Berichterstattern, die unterschwellig sogar mit Häme gewürzt sind, hinnehmen. Dafür leben wir in einer pluralistischen Gesellschaft. Ich glaube der Stadtrat von Kirchberg denkt ebenso!

  • 18
    33
    Hankman
    27.12.2019

    @Hinterfragt: Sie übersehen möglicherweise, dass die Stadt für die Veranstaltung 15.000 Euro aus Steuermitteln bereitstellt, wovon mehr als die Hälfte in Steimles Gage fließt. 11.450 Euro könnte man bei ausverkaufter Veranstaltung erlösen - auf dem Rest bleibt die Stadt sitzen, und sie trägt das Risiko. Ich denke schon, dass dies eines Stadtratsbeschlusses bedarf. Interessant finde ich, dass der Termin im September 2021 liegt. Das ist noch lange hin. Wer weiß, vielleicht hat sich Steimle bis dahin mal wieder neu erfunden, vielleicht findet er zurück zu seinen Wurzeln? So oder so und auch wenn ich kein Fan mehr bin: Gut, dass er da auftritt. Wer will, geht hin, wer nicht, dem tut das nichts.

    Ein Wort noch an alle, die hier für die Freiheit der Kunst streiten: Richtig so! Aber wenn das ernst gemeint ist, dann bitte auch, wenn Feine Sahne Fischfilet auftritt.

  • 30
    5
    Zeitungss
    27.12.2019

    Nochmals, es muss keiner teilnehmen. D. Nuhr hat dem Volk einen Spiegel letzte Woche vor die Nase gehalten, wer sich darin wiedererkannt hat, ist außer sich. Deutschland stellt sich nun einmal so dar wie es g e m a c h t wurde, von den "Machern" ist keine Kritik zu erwarten. Wollen wir froh sein, dass es noch Leute gibt, welche gelegentlich einen "Zwischenruf" starten, auch wenn es manchen Zeitgenossen absolut nicht gefällt. Die Demokratie wird gelegentlich mit Füßen getreten, was niemanden stört, sollte sie doch solche "Vorkommnisse" aushalten.
    Kritik ist nun einmal schmerzhaft, was sich auch nicht ändern wird, am Umgang damit feilt an schon einige Zeit.

  • 47
    11
    Hinterfragt
    27.12.2019

    Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen:
    Da muss ein Stadtrat darüber entscheiden, ob ein Künstler auftreten darf.
    Würde man das auch so beim "Flori" u.dgl. machen ...

  • 42
    9
    Progress
    27.12.2019

    Oh, was für ein Risiko geht die Bm ein? Einem nicht Linientreuer Kabarettisten eine Bühne bieten. Wie schlimm ist das nach der Rede des Bundespräsidenten, der Toleranz erneut einfordert, niemand ausgegrenzt werden darf.... Ach, und wenn man Mr. Trump nur auf die Schippe genommen wird, ist das "Antiamerikanismus"?

  • 50
    12
    UK13
    27.12.2019

    Dieser Artikel beinhaltet durchaus amüsante Aussagen und Formulierungen.Hier:
    "Damals stand der Kabarettist noch nicht derart im Kreuzfeuer" Welches Kreuzfeuer? Steimle wird nicht vom Publikum gemieden sondern von den Medien.(Pro Steimle Petition)Diese haben eine Kampagne gestartet um einen unliebsamen Kabarettisten mundtot zu machen.Beweis dafür ist "Steimles Welt" im MDR.Durch moralische Überhöhung der Entscheidungsträger beim ÖR hat man ihm die Bühne entzogen."Lehren aus den Vorwürfen"...auch ein Beispiel dafür das nur geduldet wird was in die klare Linie der Meinungsbildner passt.(Kritik gehört nicht dazu)Die Bauchschmerzen des Herrn Otto halte ich für komplett unbegründet und was ihm gefällt oder nicht ist nicht von Relevanz.Die Organisatoren der Veranstaltung sollten lieber eine Aufstockung der Sitzplätze in Betracht ziehen.

  • 47
    14
    gelöschter Nutzer
    27.12.2019

    tippe mal auf ausverkauft.....qualität setzt sich durch

  • 39
    13
    Freigeist14
    27.12.2019

    Uwe Steimle sieht sich als Kabarettisten . Ihn hier einen Komiker zu bezeichnen kann man getrost als Nachtreten zur Kenntnis nehmen . Komiker tümmeln sich bei Mario Barth und dessen Ableger für Besserverdienende , Dieter Nuhr .

  • 33
    15
    OlafF
    27.12.2019

    Welch eine Gnade, Herr Steimle, darf "Brot und Spiele" unters Volk bringen ? Wer Politisch korrekte Prediger erleben will, kann täglich ÖR schauen, es seie denn, man verirrt sich zu D. Nuhr oder Lisa Fritz. Oder sind die schon geläutert? Mit Satire hat das andere wohl kaum zu tun, eher mit Selbstbeweihräucherung. Es s
    Die Offenlegung und Kostenaufstellung der zwangfinanzierten "ÖR-Vielfalt" wären auch einmal erwähnenswert. Von allen finanziert, jedoch mit sinkenden Einschaltquoten legitimiert...

  • 42
    11
    Zeitungss
    27.12.2019

    Weiser Entschluss. Wer nur in bestimmten Bahnen denken darf, sollte eine solche Veranstaltung ganz einfach meiden. Es wird bekanntlich keiner zur Teilnahme gezwungen.

  • 42
    13
    Freigeist14
    27.12.2019

    Bürgermeisterin : "Für mich stellt sich die Frage , wo hört Kabarett auf und wo fängt die Hetze an?" .......Da frage ich mich ,wo fängt das Kunstverständnis an und wo beginnt üble Nachrede und Diffamierung ?