Kindesmissbrauch in der DDR - Studie erforscht ein Tabuthema

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Offiziell gab es im Sozialismus keinen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen. Eine Fallstudie zeigt nun, wie verbreitet dieses Phänomen in Heimen und Familien der DDR tatsächlich war. Es redete nur lange Zeit niemand darüber.

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99 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 0
    2
    Interessierte
    10.03.2019

    Nun gut , es ging um diesen Beitrag ... ;-)
    Der 5.Beitrag um 13.54
    https://www.zdf.de/nachrichten/heute-journal/heute-journal-vom-6-maerz-2019-100.html

  • 1
    3
    Interessierte
    10.03.2019

    Zu meinen Beiträgen von gestern :
    Dem Nachrichtensprecher wird dieses Thema wohl auch so langsam schon peinlich , so , wie er herum gestottert hat - jetzt nach dem Westen nun auch noch in der DDR , warum denn das ???

  • 5
    5
    Interessierte
    08.03.2019

    Da hat man nun schon die ehemalige DDR besiegt und abgeschafft und dann ausgeräumt und alles genommen , was man gebraucht hat und was man nicht gebracuht hat , hat man weiter verkauft ...
    Dann hat man die Menschen ausgenommen und denen alles genommen und auf die Straße gesetzt und zu Billiglöhnen wieder eingesetzt und viel Geld damit gemacht ...
    Und nun kann man immer noch an der / mit der DDR - sein Geld verdienen .....
    Und dann sitzen dort noch einige Leute , die in der DDR ein schönes Leben gelebt haben und dann in den Westen gemacht sind und dort wieder was geworden sind ...

  • 5
    5
    Interessierte
    08.03.2019

    Diese Corinna Thalheim hat die Schule geschwänzt , solche Kinder kommen heute nicht nur in ein Heim , wo sie zu Ordnung und Pflichtbewußtsein heran gezogen und erzogen werden sollen , sondern in den Knast ...
    Und Schulschwänzer haben auch kaum Bildung genossen …
    Da fragt man sich , wie so eine Frau an so einen Posten kommt …
    Und man fragt sich , wieso sich solche gebildeten Frauen ´dann` überhaupt mit solch einer Frau abgeben …
    ( wenn man nicht gerade einen besiegten Staat erniedrigen will und dazu auch noch viel Geld damit verdienen will ...

  • 9
    5
    Freigeist14
    07.03.2019

    "Offiziell gab es in der DDR keinen sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen " . Das würde bedeuten ,daß es keine Gerichtsurteile und Strafen für bewiesenen Missbrauch gegeben hätte . Und das ist natürlich Unfug. Nur weil ein Thema schamhaft behandelt und nicht einer Nabelschau wie im Boulevard heute unterzogen wird ,heißt das nicht ,das das Problem geleugnet wurde . Aber heute kann man ja alles behaupten - welche Instanz sollte das widerlegen ?

  • 4
    9
    gelöschter Nutzer
    07.03.2019

    @789010: Kein Zweifel, dass es in Heimen der BRD desselben Zeitraums ebenfalls Missbrauch, gegeben hat. Darüber wurde bereits in diversen Fernsehsendungen, in Zeitungen und natürlich online bis heute ausführlich berichtet.
    Warum reagieren Sie so dünnhäutig, wenn Ihr heiles Bild der DDR Risse im Lack bekommt?

  • 10
    3
    789010
    07.03.2019

    Ach @Distelblüte lesen sie doch bei Google einfach mal unter dem Stichpunkt „Gewalt in Kinderheimen der Bundesrepublik“ was sie dort so finden. Es lohnt sich, auch wenn es harte Kost ist, was man da zu lesen bekommt.
    Danach beantworten sie mir mal die Frage warum zur Behandlung dieses Themas, immer der Umweg über die DDR nötig ist.
    Für sie auch noch ein kleiner Filmtipp „Freistatt“ ein deutscher Film aus dem Jahr 2015.

  • 6
    7
    gelöschter Nutzer
    07.03.2019

    @mathausmike: Glauben Sie Frau Mitscherlich nicht? Für mich fügen sich ihre Schilderungen in ein Gesamtbild, das durch viele andere Zeitzeugenberichte entstanden ist.
    Wenn Sie unter Fürsorge verstehen, dass die Kinder und Jugendlichen in den Heimen ausreichend Nahrung und Kleidung erhielten sowie einen geregelten Tagesablauf erlebten, dann stimmt das. Gleichzeitig fand jedoch der Missbrauch von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen statt, und das ist eine Tatsache.
    Der Jugendwerkhof Torgau war zu DDR-Zeiten berüchtigt, es wurde durchaus damit gedroht, dass Kinder dahingeschickt würden, wenn sie sich nicht ins System einfügten. Entsprechend wurde, wie es auch im Artikel zu lesen ist, nach außen hin eine heile Familienwelt gezeigt.
    Deshalb zu glauben, die erlebten Schrecken seien höchstens Einzelfälle, halte ich für gefährlich. Ein solches Ausmaß an Misshandlungen hatte Methode und wurde durch strenge Hierarchien, das unhinterfragte und unkontrollierte Ausüben von Macht und erzwungenes Wegsehen ermöglicht und begünstigt. Diese Faktoren treffen auf viele Gruppen zu, in denen Missbrauch stattfand, auch auf die katholische Kirche.
    Der Jugendwerkhof Torgau ist jetzt eine Gedenkstätte. Ein Besuch lohnt sich, auch wenn es harte Kost ist, was man da zu lesen bekommt.

  • 10
    5
    mathausmike
    07.03.2019

    Sexueller Mißbrauch ist schlimm und darf nicht vertuscht werden.
    Wenn ich aber die detailierten Berichte von Frau Mitzscherlich lese,dass gewisse Heimerzieher sogar die Schlüpfer ihrer Zöglinge nach Menstruationsflecken untersucht haben,erweckt dass beim Leser den Eindruck,dass in den Heimen der DDR sexueller Mißbrauch von vielen Heimerziehern zelebriert wurde und die Heimkinder Opfer waren,den Erziehern hilflos ausgeliefert.
    Dem war nicht so!
    Es gab auch genügend Heimkinder in der DDR,die ausverwahrlosten,assozia-len Verhältnissen kamen und im Heim erstmals Fürsorge erlebten.Nicht alle Heimkinder waren Opfer des Heimes,es gab viele andere.
    Eine differenziertere Einschätzung im Artikel wäre besser gewesen als solche detailierte Nennung von Perversion und wie doch Heimerzieher der DDR keinen Dunst von Sexualerziehung hatten.