Klimaziele in Gefahr: Der Ausbau der Windkraft in Sachsen lahmt

Lange Genehmigungsverfahren, viele Klagen, Proteste vor Ort - Sachsen gerät beim Klimaschutz immer stärker ins Hintertreffen.

Mit wenigen Klicks weiterlesen

Premium

Unsere Empfehlung

  • Unbegrenzt Artikel lesen
    (inkl. FP+ Artikel)
  • Erster Monat 1,00 €
    (danach 19,49 €/Monat)
  • Monatlich kündbar
  • Inklusive E-Paper

Standard


  • Unbegrenzt Artikel lesen
    (inkl. FP+ Artikel)
  • Erster Monat 1,00 €
    (danach 7,99 €/Monat)
  • Monatlich kündbar

Sie sind bereits registriert? 

35Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.

  • 2
    0
    Nixnuzz
    13.06.2020

    Da bisher keine wirkungsvolle, effektivere H2-Gewinnungstechnik vorliegt, damit dieser anstelle von Kohle in Heizprozessen verwendet werden kann, bleiben wohl neben den Quadratkilometern an Solarzellen DERZEIT die riesen Windmühlen übrig. Ohne wirtschafts-politischen Druck wird kein Gehirnschmalz in bis dato sinnlose Forschung oder Querdenker hineinfliessen. Ist zwar blöd - aber die Menge an Mitdenkern und Machern wird manches zustande bringen. Vielleicht wird jemand an seiner Entdeckung reich werden - aber wir profitieren auch davon. Nikolaus Otto - Vater des Otto-Motors - durfte seinen Motor bzw. sein Verbrennungsprinzip nicht mit einer Kurbelwelle und Pleuelstange patentieren - weil diese Kraftübertragung an die Dampfmaschine von James Watt gekoppelt war. Das technische Monstrum seiner Notlösung steht heute noch vor dem Bahnhof in Köln-Deutz. Im Endeffekt war aber dieses Patent eine Summierung verschiedener jahrzehntealter physikalischer Erkenntnisse etlicher Scharlatane oder Wissenschaftler damaligem Wissensstands. Patentprozesse haben manchen Anwalt reich gemacht - den Erfinder oft nicht.

  • 2
    3
    Auriga
    12.06.2020

    "Niemand plant hier flächendeckend alles mit Windkraft vollzubauen" aber genau dies ist doch die Konsequenz aus dem Ziel der Klimaneutralität, nur will es kein Politiker aussprechen. Man benennt das schön Wasserstoffwirtschaft und Sektorenkoppelung. Die ganzen Konzepte basieren nur auf Wind- und Solarenergie!
    Und wenn man den Gesamtenergieverbrauch sieht (nicht nur den immer wieder genannten Stromanteil) muss man sich noch sehr sehr viel mehr Windräder und Solarflächen zum jetzigen Stand dazu denken, bis zum Ziel der Klimaneutralität.
    Irgendwoher brauch es halt eine Menge Energie um einfach mal in Deutschland warm durch den Winter zu kommen.

  • 6
    6
    Inke
    11.06.2020

    Eigentlich wollte ich mich nicht weiter äußern. Aber Ralfs ungare Halbwahrheiten zwingen mich dazu.
    1.) Niemand plant hier flächendeckend alles mit Windkraft vollzubauen. Das geht weder aus gesetzlicher (Stichwort Abstandsregel, Schutzgebiete etc.) noch aus wirtschaftlicher Sicht, da ein Standort eine gewisse Eignung und Erträge garantieren muss. Also mal ganz ruhig bleiben.
    2.) Stichwort "umweltfreundlich"; welche Energieerzeugung ist denn da aus Ihrer Sicht das Optimum? Das Perpetuum Mobile wurde leider noch nicht erfunden. Weiterhin sind Anlagenstandorte meist artenreiche, blühende Insektenoasen in Mitten der kargen Agrarlandschaften. Auch die Greifvögel kommen gut klar. Die Population des Milans hat sich zum Beispiel in den letzten Jahren stark vervielfacht. Trotz steigender Anlagenzahlen.
    3.) Wenn eine Technik nicht effizient ist, ist sie nicht wirtschaftlich. Somit kommt sie auch nicht langfristig zum Einsatz. Zuschüsse bekommen auch seit Jahrzehnten andere Energieerzeuger, indem der Steuerzahler die immensen Rückbaukosten tragen muss. Im Gegensatz zur Windkraft, wie ich bereits erwähnte. Die Windkraft wird seit Jahrtausenden effektiv genutzt. Ganze Küstenregionen wurden mit hölzernen, klapprigen Anlagen trockengelegt.
    Ich sehe mich als Naturfreund und schon deshalb bin ich kein bedingungsloser Befürworter der Windenergieerzeugung. Sie sollte maßvoll und nur im Einklang mit Mensch und Natur an geeigneten Standorten installiert werden. Anwohner bzw. Kommunen müssen zwingend finanziell entschädigt werden. Als Ausgleich für die Umweltschutzaspekte sollten viel mehr Naturlandschaften unter besonderen Schutz gestellt werden. Es ist keinesfalls alles gut bei diesem Thema, aber schon lange nicht so schlecht, wie es einige hier versuchen darzustellen.

  • 6
    1
    Nixnuzz
    11.06.2020

    "Wenn man etwas Neues bringt, sollte es ausgereift, effizient, effektiv und allgemein besser sein als das Alte, Windenergie gehört dazu nicht." Sorry - aber das ist eine Traumvision. Technik kommt auf den Markt, wenn Herstellung und Erlös funktionieren. Sonst wäre WIN 3.1 schon längst aus allen Behörden oder so raus. Android 11 steht in den Startlöchern. Neuautos sollten wohl ganz bewußt "Firmenwagen" werden - weil dort "Probleme" schneller und leiser entsorgt werden können. Auch als Montagsauto bekannt. Technik wird nach Technik zunächst geplant und erstmalig gebaut - oft bis zum Prüfstand. Erst beim menschlichen Kunden fallen dann "Gedankenlöcher" zum Nachbessern auf. Für die Einheimischen: Der Trabbi sollte aus sparsamen Rostschutzgründen emaliertes Bodenblech erhalten. Phantastisch - bis zur ersten Reparatur und nacharbeit. Man entschied sich dann für DD-Lacke (aus dem Westen..). Und was die Windenergie angeht - zum einen seit wohl mehr als 1000 Jahren weltweit erfahren im Einsatz zum Wasserpumpen oder Mehlmahlen und mit Axt und Messer reparabel. Malerisch je nach Ferienort in der Landschaft nutzbringend eingebaut. Manchmal mit einem Strom-Generator nachgetunt. Nein - ich werde weder Öko-Kosten von grünen A-Meilern , modernen Windrädern noch alten knarrenden niederländischen Landschaftsverschandelnden Trockenlegebatterien gegeneinander nachrechnen. Stimmt: Je nach Windrichtung hör ich das 800m entfernte 3-Flügelwindrad...was allerdings derzeit kaum zur hiesigen CO2-Belastung beiträgt. Aber warten wir auf die zukünftige ..ausgereift, effizient, effektiv und allgemein bessere...H2-Technologie...hergestellt aus dem Methan der Nordstream 2...

  • 4
    6
    ralf66
    10.06.2020

    @Inke, ihr seit mit der flächendeckenden Errichtung von Windkraftanlagen die Ihr vorhabt zu errichten weder umweltfreundlich noch grün! Die Umwelt, die Landschaft wurde erst verpestet durch Abgase aus den Kohlekraftwerken, so Eure These, ja nun gut, jetzt soll diese gleiche Umwelt flächendeckend verschandelt werden mit Windspargeln. Wenn man etwas Neues bringt, sollte es ausgereift, effizient, effektiv und allgemein besser sein als das Alte, Windenergie gehört dazu nicht.

  • 8
    2
    Nixnuzz
    10.06.2020

    Falls mal wieder die Negativ-Erfahrungen mit Uran-Meilern altertümlicher Art unter den Staub des Vergessens geraten sind, wieviele von den Super-Sauberen Transuran-Verbrennern sind denn nun weltweit im Einsatz? Da USA und UdSSR-Nachfolger mal wieder ihre A-Waffen durchgezählt und allen anderen Kram für den Schrott aufbereiten, könnten A-Bombenmeiler zum Exoten werden. Also wieviele und wo stehen nun oder sind im Bau von diesen grünen Kernbrennern? Wieviel Tonnen CO2 müssen bei der Bau-Betonierung in die Ökobilanz dann mit eingerechnet werden - wenn unsere Ziele so um 2040-50 erreicht sein sollen? Ich glaube jedenfalls nicht, das bei einer Erdbevölkerung von ca. 7 Milliarden Menschen sich keine Machtorientierende Gruppierungen ausbilden werden und das alle daher friedlich und sozial ausgeglichen diesen Planeten bevölkern werden. Verteilungskämpfe oder Massenpsychosen für den rechten Weg werden ihr übriges tun.

  • 7
    4
    klapa
    10.06.2020

    Sagt man hier seine Meinung, um grüne Däumchen abzufassen? Das wäre mir neu.

    Man kann wenigstens versuchen, den Verfasser zu verstehen.

    Ich verstehe ihn so, dass er sich gegen jede Art Spargelpflanzung dieser Art ausspricht. Und dem stimme ich in Verbindung mit meinem vorherigen Beitrag zu.

  • 5
    4
    klapa
    10.06.2020

    Tut mir leid, wenn ich jetzt in ein Wespennest steche.

    Auch die Technologie und die damit verbundene steigende Sicherheit von Atomkraftwerken entwickelt sich weiter.

    Und dass das ausgerechnet von einer Physikerin seinerzeit offenbar übersehen worden ist, irritiert.

    Eine praktikablke Variante?

  • 8
    6
    Inke
    10.06.2020

    franzudo, Sie knallen hier irgendwelche steilen Thesen in den Raum und ab dann herrscht Funkstille. Hauptsache paar grüne Däumchen angefasst, vermutlich von Leuten, die genauso wenig von der Sache verstehen wie Sie. Dumpfe Meinungsmache ist das, sonst nichts. Wenn eine 2,75 MW-Anlage in Norddeutschland im Schnitt von 3 Jahren 1.100 kW elektrische Leistung liefert, dann ist das nicht ineffizient, sondern ein wichtiger Beitrag sauberer Energieerzeugung. Das sind mir vorliegende reale Zahlen. Vielleicht sollten Sie sich mal vor Ort ein Bild von dieser Meisterleistung der Ingenieurskunst machen und nicht nur krude Thesen verbreiten. Auch wenn es viele hier nicht glauben können, diese Anlagen liefern permanent sauberen Strom für uns alle. Wenn es einmal effizientere Möglichkeiten der Stromerzeugung geben wird, werden diese Anlagen bis auf das letzte Kabel und Fundamentstück zurückgebaut. Das ist gesetzlich so festgelegt. Übrigens sind die Anlagen auch nur für 20-30 Jahre Betriebsdauer ausgelegt. Informieren Sie sich richtig, nicht nur schräg dahinreden!

  • 7
    3
    SzB85
    09.06.2020

    @ralf66: Welche existierende Alternative wäre für Sie schmackhaft, um zu Ihrem täglichen Strom zu kommen?

  • 6
    6
    ralf66
    09.06.2020

    @Inke, ich will auch nicht über Windenergie diskutieren, Sie werden mir das nicht schmackhaft machen können ich lehne Windenergie für die Zukunft ab.

  • 5
    4
    osgar
    09.06.2020

    Danke @Tauchsieder, aber es ging ums Wetter bei Franz und nicht darum, was in einem Jahrhundert an Klimabeeinflussung passieren kann.

  • 6
    5
    Tauchsieder
    09.06.2020

    Speziell für "osgar" !https://www.agrarheute.com/management/agribusiness/studie-windraeder-beeinflussen-mikroklima-558040

  • 4
    1
    Knipser
    09.06.2020

    Mal nach vorn schauen, Stichwort Dual-Fluid Reaktor.

  • 5
    6
    osgar
    09.06.2020

    @Franz wie beeinflusst denn die Windkraft das Wetter?
    Bitte um sachdienliche Hinweise.

  • 4
    6
    Inke
    09.06.2020

    Franzudo, ich glaube Sie haben recht: immer wenn Wind weht, drehen sich die Dinger und wenn nicht, dann nicht. Endlich weiß ich woher der Wind weht. Clever ;-)

  • 4
    8
    Inke
    09.06.2020

    Ralf, ich habe niemals behauptet, dass die Kohle nicht ihren Zweck in der Vergangenheit erfüllt hat. Aber der Mensch lernt eben auch dazu, die meisten jedenfalls. Mit Ihnen zu diskutieren ist jedoch so fruchtbar wie ein Pferd in Protentrechnung zu unterrichten.

  • 7
    7
    franzudo2013
    09.06.2020

    Windkraft ist ineffizient, naturzerstoerend und wetterbeeinflussend. Nicht ein einziges dieser Monster darf sich Sachsen aufschwatzen lassen. Die Energiewende scheitert jeden Tag aufs Neue.
    Sichere Kernenergie der 4.Generation ist die einzige Option wieder in die Spur zu kommen.
    Windkraft ist ein Irrtum, den sich Sachsen nicht leisten kann.

  • 8
    7
    ralf66
    08.06.2020

    @Inke, das doch Murx was Sie hier schreiben, die Kohleförderung zur Eneriegewinnung ist in einer Zeit entstanden, wo ein höhere Energiemenge gebraucht wurde, ein Kind der Industrialisierung Deutschlands, Europas und der Welt, wer solche Vorkommen hatte hat sie auch genutzt! Sie hätten bis heute kein Auto, keinen Fernsehr, keinen Computer und was weiß ich noch was alles nicht, wenn diese Entwicklung nicht stattgefunden hätte. Fukushima war eine reine Naturkatastrophe in einem Gebiet was man mit Deutschland und Europa nicht vergleichen kann, hier können derartige Katastrophen so nicht auftreten und das müssen Sie schon der Wahrheit halber dazuschreiben.
    Sie können auch morgen nicht Kohle abschalten und Strom mit Wind oder Solar machen, dass reicht nicht und geht auch gar nicht, Sie müssen noch immer den Übergang von einer technischen funktionierenden Energiegewinnung in die andere neuere Energiegewinnung zeitlich entwicklungstechnisch abwarten, wenn die alte Energiegewinnung von einer völlig neuen Energiegewinnung 1:1 ersetzt werden kann, dann kann man so schwafeln wie Sie, vorher nicht. Das was hier zur Zeit energietechnisch stattfindet oder stattfinden soll, ist eine vom Staat gestützte, subventionierte neue Energieindustrie, die lobbyistisch vorzeitig von gewissen Entwicklungsständen etabliert werden soll, um gute Gewinne einzufahren weiter nichts.

  • 5
    8
    Inke
    08.06.2020

    Tauchsieder, ja, ist schon klar. So ein Tagebau ist natürlich kein Problem. Vor allem wenn er sich unaufhaltsam auf das eigene Grundstück oder Schutzgebiete zubewegt und dabei alles ins jenseits befördert. Wenn's einen nicht betrifft, kann man sowas leicht dahinreden. Ich war übrigens zum Zeitpunkt der Nuklearkatastrophe von Fukushima an der französischen Kanalküste und das nächste AKW war gleich hinter'm Hügel. Ich kann mich noch sehr genau an die großen Augen unseres Gastwirtes erinnern, als beim Frühstück der Fernseher mit den neusten Nachrichten aus Japan lief...

  • 3
    8
    Dickkopf100
    08.06.2020

    Ja, das leidige Thema mit der Windkraft... Schon lustig, alle wollen mehr umweltfreundlichen Strom, aber eine Windkraftanlage in "Sichtweite" will auch keiner. Man stelle es sich mal andersherum vor: Wenn in Zukunft (2038... ?) alle Kohlekraftwerke abgeschalten werden, wird jede Gemeinde, die gegen die Windkraft gestimmt hat, automatisch vom Stromnetz genommen... Der Aufschrei der Entrüstung wäre bestimmt bis Grönland zu hören. Keine Angst, das wird nicht passieren, war nur Spaß.
    Aber wenn ich so darüber nachdenke...

  • 3
    7
    Tauchsieder
    08.06.2020

    Machen sie es nicht so spannend "Inke", was soll dieses "süfisante Gesülze". Atomkraft topp, Kernfusion besser und Tagebau auch vor meiner Haustür. Kein Problem, hatten die Lausitzer auch jahrelang nicht bis dann die Klimademonstranten anreisten. Natürlich bestätigen wenige Ausnahmen die Regel.
    Übrigens habe ich, aber auch sie, Atomkraftwerke vor meiner Haustür. Da wäre eins in Tschechien, in Polen, in Frankreich, in der Slowakai, in den Niederlanden, in der Schweiz usw..
    Nur auf der "Insel der Glückseligen" scheinen die Uhren anders zu gehen.

  • 8
    6
    ralf66
    08.06.2020

    Ich bin gegen diesen Windradkram und werde das auch bleiben. Jedes neu errichtete Windrad ist eins zuviel.

  • 4
    4
    Lexisdark
    08.06.2020

    @vonvorn So wie ich den Artikel verstehe, ist SF6 auch in Anlagen, die konventionell Strom erzeugen. Trafostationen brauchen die ja auch. Und das Kernkraftwerke oder Kohlekraftwerke sauber sein sollen, wäre mir neu. Atommüll und die Reste der Braunkohleverbrennung landen kaum im Vorgarten.

  • 4
    7
    Inke
    08.06.2020

    @vonVorn: "Ich hätte lieber ne Erklärung von denen die aus Kohle und Atomstrom aussteigen und dann die ganze Mobilität auf Strom umstellen wollen." Photovoltaikanlagen auf alle geeigneten Dachflächen! Das könnte zumindest einen großen Teil Energie beisteuern. Bremen will nun eine PV-Pflicht für Neubauten einführen. https://www.google.de/amp/s/www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadt_artikel,-ja-zur-wende-_arid,1916748_type,amp.html

  • 5
    5
    Inke
    08.06.2020

    Die Herkunft des SF6 ist weitgehend ungeklärt und es wird nach Alternativen gesucht.
    "Bis dahin will man herausfinden, ob es zuverlässige Alternativen für SF6 gibt. Ira Garbuz: "Es wäre unfair, die Schuld auf die Windindustrie zu schieben. Denn SF6 ist keinesfalls ein Problem, das nur den erneuerbaren Energiesektor betrifft. Doch wir können Energieerzeuger sehr wohl auffordern, auf Alternativen zu setzen." Denn die gebe es bereits." Sagt ja eigentlich alles. Danke für den neutralen Artikel!

  • 13
    7
    vonVorn
    08.06.2020

    Ich hätte lieber ne Erklärung von denen die aus Kohle und Atomstrom aussteigen und dann die ganze Mobilität auf Strom umstellen wollen.
    https://www.derstandard.at/story/2000110532359/schwefelhexafluorid-wie-sauber-istwindkraft-wirklich
    Noch dazu wo man wahrscheinlich wiedermal nur belogen wird wie sauber zum Beispiel Windkraft ist.

  • 8
    9
    Inke
    08.06.2020

    @tauchsieder, wie stellen Sie sich denn die Energieversorgung der Zukunft vor? Windkraft-Mist, Wasserkraft-Mist, Photovoltaik-...? Präverieren Sie Atomkraft oder etwa doch noch die gute alte Kohle? Oder Gas von sonst wo her? Aber bitte keine Kraftwerke oder Tagebaue im Umkreis von 100+x km von meinem Wohnort! Der Strom soll weiter wie bisher auch aus meiner Steckdose kommen. Klären Sie uns doch bitte darüber auf!

  • 9
    7
    klapa
    08.06.2020

    Eindeutig, meine Klimaziele sind nicht in Gefahr.

  • 8
    4
    Tauchsieder
    08.06.2020

    Wenn die Bundesregierung Ziele definiert, ohne die Bevölkerung mitzunehmen, dann muss sie auch mit den Konsequenzen leben!
    Das was sie definieren "chris....." wäre ein umlagefinanziertes System, indem man dem Bürger das Geld das ihm vorher aus der Tasche gezogen wurde (EEG-Umlage), wieder zurückgegeben werden soll. Ihm aber nicht persönlich mehr zur Verfügung steht und eventuell in fragwürdige Gemeindeprojekte fließt. Aus meiner Sicht eine verdeckte "Gemeindesteuer". Nächste Frage wäre was man unter Gemeinde versteht. Ist dies die Gemeinde im eigentlichen Sinn, oder ist es der Landkreis, oder ......?

  • 5
    10
    SzB85
    08.06.2020

    Wenn die Wälder unter 400m Höhe vom Borkenkäfer zerstört werden, könnte man dort z.B. Platz für neue Windräder finden.

  • 5
    3
    SzB85
    08.06.2020

    Was ist die Alternative für den grünen Minister? Mit Solaranlagen wird es in Sachsen schwierig. Mehr Braunkohle oder Atom?

  • 12
    4
    chriserlau82
    08.06.2020

    Grundsätzlich gilt ja das Prinzip: erneuerbare Energie? Ja bitte, aber nicht vor meiner Haustüre! So wird das aber nichts.
    Mir persönlich werden aber ein paar andere Fakten zu wenig beleuchtet:
    Wenn wir auf dem Land, und da bin ich direkt betroffen, die Propeller dulden sollen, muss ja auch was zurückfließen. Nicht ein meine Geldbörse, sondern in die der Gemeinde. Nun verhält es sich aber so, dass derjenige, der die Anlage errichtet seine Gewerbesteuer nicht in der Gemeinde abführen muss, die er mit seiner Anlage belastet (Schattenwurf, Lärm, Fläche geht verloren), sondern in der Gemeinde o. Stadt wo der Sitz seines Unternehmens ist. Außer eine Entschädigung für genutzte Flächen oder Zuwege hat die Geminde also nix davon außer besagten Nachteilen.
    Man bedenke: die notwendige Fläche für die Anlage schließt ja nicht nur einen Teil eines Ackers ein, auf dem Nahrung wachsen könnte, ebenso auch Zufahrtsstraßen, die wie Schneisen durch Feld und Flur gebaut worden sind.
    Wenn denn wenigstens 2 Altanlagen abgebaut werden würden, wahrend eine neue Anlagenerrichtet wird, die 4mal so effizient sein soll, dann käme man Schritte voran. Solange die Anlagenbetreiber aber ihren eingespeisten Strom auch aus ineffizientan Anlagen mit unserem Geld (EEG-Umlage als Teil des Strompreises) vergoldet bekommen, verbessert sich die Situation definitiv nur sehr langsam, die Altanlagen lohnen sich deswegen noch.
    Fazit: Wenn überhaupt neue Anlagen errichtet werden sollen, stimme ich dem nur zu, wenn der Strom in unserer Gemeinde versteuert wird, und wenn dafür ineffiziente Altanlagen zurückgebaut werden.

  • 9
    9
    ths1
    08.06.2020

    Die erste gute Nachricht an diesem Morgen.

  • 20
    10
    Tauchsieder
    07.06.2020

    Wessen Ziele sind da in Gefahr, die der Sachsen doch sicherlich nicht, oder ?