Knöllchen-Ärger um Behindertenparkplatz

Mit Schwerbehindertenausweis auf einer Behindertenstellfläche parken und einen Strafzettel erhalten? Genau das ist einer Auerin passiert. Zu Recht, heißt es aus dem Ordnungsamt der Stadt.

Mit wenigen Klicks weiterlesen

Premium


  • 1 Monat kostenlos
  • Testmonat endet automatisch
  • E-Paper schon am Vorabend
  • Unbegrenzt Artikel lesen
    (inkl. FP+)

Sie sind bereits registriert? 

33 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    1
    Pixelghost
    17.04.2019

    Als Träger beidseitiger Stoma habe ich auch eine Behinderung und den Ausweis ohne Kennzeichnung. Der Unterschied zu der Dame wird sein, dass ich auf jeden Fall weiter laufen kann. Dafür übe ich auch mehrfach jede Woche.

    Aber ich würde mich nie auf einen Behindertenparkplatz stellen. Das steht mir eben nicht zu - auch wenn kein anderer Platz mehr frei sein sollte.
    Dafür habe ich den orangenen Parkausweis genehmigt bekommen. Mit dem darf ich deutschlandweit überall, wo Parkgebühren zu bezahlen sind, kostenlos parken - außer in Parkhäusern.
    Im Übrigen ging der Vorschlag für diesen orangenen Parkausweis vom Sozialamt Chemnitz aus und die Bearbeitung ratzfatz.
    Den blauen Rollstuhl als Sichtschild, welches den Kontrolleuren zeigt, dass die Person berechtig ist, auf einer Behindertenstellfläche zu parken, bekommt man nur mit einer bestimmten Einstufung.

    Und da liegt es wohl in erster Linie an dem was die Ärzte bescheinigen. Das Sozialamt nimmt darauf Bezug.

  • 0
    3
    1212178
    17.04.2019

    @ cn3boj00: Vollkommen richtig- nur eine Kleinigkeit fehlt: Vielleicht sollte überlegt werden, ob für laufende Verfahren oder nach behindernden Unfällen auf Antrag befristete Ausnahmegenehmigungen erteilt werden können. Sozialgerichte arbeiten oft gefühlt sehr langsam.

  • 6
    1
    cn3boj00
    17.04.2019

    Natürlich ist so ein Vorfall nicht unbedingt schön. Vor allem wenn man täglich erlebt wie kerngesunde Mitvierziger aus denm Auto auf dem Behindertenparkplatz steigen, ohne dass etwas passiert. Aber Tatsache ist, dass es Behinderungen ganz unterschiedlichen Ausmaßes und Ursache gibt, und nur bestimmte Behinderungen bestimmte Vergünstigungen bewirken, was durch verschiedene Kennzeichen deutlich gemacht wird. Den Ärger über eine vermeintlich falsche Einstufung kann man nicht den Ordnungshütern zur Last legen.