50 Jahre "Stonewall"-Aufstand: Und der Tag wird kommen

Bei einer Polizeirazzia in der Bar "Stonewall" in der New Yorker Christopher Street kam es am 28. Juni 1969 zu einem Aufstand, bei dem sich Homosexuelle erstmals öffentlich gegen Erniedrigungen wehrten: Vor 50 Jahren begann damit die Schwulen-Emanzipation.

Zwickau.

Michael Simmen und Tino Helbig haben sich 1997 kennen- und lieben gelernt und 2010 standesamtlich geheiratet. Beide arbeiten am Theater Plauen-Zwickau, der Sachse Helbig als Leiter des Kostümfundus, der gebürtige Schweizer Simmen als Chorsänger mit Soloverpflichtung. Über die Fortschritte und Rückschläge der Schwulenbewegung in den vergangenen Jahrzehnten hat sich Torsten Kohlschein hat mit den zwei Mittfünfzigern gesprochen.

"Freie Presse": Herr Simmen, wie war das Coming Out in der Schweiz für einen jungen Mann wie Sie?

Michael Simmen: Ich hatte mit meiner Familie kein Problem, sie ist sehr liberal eingestellt, und da gibt es eigentlich alles. Eine Nichte von mir ist mit einem Muslim verheiratet, eine weitere ist lesbisch und verheiratet. Von meinen Eltern her ist das überhaupt kein Thema gewesen. Auch vom Vater nicht. Er hat mir geschrieben, mein Sohn, es ist Dein Leben, Du musst glücklich sein. Das will ich. Wie, das ist Deine Sache. "Wir sind halt eine Regenbogenfamilie", hat meine 86-jährige Mutter neulich voller Stolz anlässlich der Taufe ihres Urenkels, des Kindes ihrer Enkelin und deren Lebenspartnerin, festgestellt. Auch im Theaterumfeld ist das auch nochmal was anderes als wenn ich etwa bei der Polizei arbeite oder auf dem Bau. Da habe ich sogar während meines Musikstudiums gearbeitet.

Herr Helbig, wie war es für einen Schwulen, in der DDR aufzuwachsen?

Tino Helbig: Ich komme aus Chemnitz, und ich muss sagen, dass der Umgang nicht erst seit fünf Jahren so rau ist. Der Hass, der Rassismus und Sexismus begleitet mich mein ganzes Leben. Ich bin schon als junger Mann mit den Begriffen im Ohr, der "warme Bruder" oder der Arschficker aufgewachsen, das haben die Nachbarn, die Kollegen meiner Mutter gesagt. Später kamen Begriffe wie "Fidschi" dazu, der "Kubaner" und dazu dann die "Kubanerfotze" für meine Freundinnen, die sich mit Kubanern oder Mosambikanern eingelassen haben. Rassismus hat es dort immer gegeben. Ich habe mich ziemlich spät dazu bekannt, schwul zu sein. Schwule haben bei uns damals anders ausgesehen als ich. Da gab es diese Tunten, diese lauten, übertriebenen auf die hat man zu DDR-Zeiten mit dem Finger gezeigt. Gesellschaftlich waren die geächtet, außer im Showbusiness. Und ich wusste lange Zeit nicht, ob ich das auch will. Meine Familie hat überhaupt kein Problem damit gehabt. Als es dann feststand, gab es nie eine Diskussion oder irgendwie etwas derart, dass ich nicht mehr zur Familie gehöre. Meine Mutter war da ziemlich locker. Ich gehöre ja auch zur ersten Hip-Hop Generation. Als wir in Chemnitz Breakdance gemacht haben, haben wir auch immer von den Nazis Schläge bekommen, die haben uns gejagt, und das war auch schwulenfeindlich. Wenn du irgendwie anders ausgesehen hast, hieß es etwa, "Du Homo!", oder es gab andere Kraftausdrücke.

Was hat man vor 30 Jahren für Hoffnungen in die Wende gesetzt?

Helbig: Leipzig oder Dresden waren ja vor der Wende auch schon ziemlich fortschrittlich im Denken. Da hat es keine Probleme gegeben. Chemnitz ist da sehr speziell, es ist eben eine Arbeiterstadt, eine Proletenstadt, da war die Denke noch mal eine andere. Es gab natürlich auch einen inneren Kreis um das Theater herum, schon zu DDR-Zeiten, also eine Künstlerszene, es gab viele Kneipen oder den Studentenclub, den Fuchsbau oder den Schlauch das ehemalige Theatercafe, da hat man sich natürlich getroffen, aber das Publikum dort war natürlich auch teilweise ziemlich schrill, die waren wie Dandys, wie Tunten, da hast du kaum mal jemanden gesehen, der normal aussah. Nach der Wende ging das ziemlich schnell, dass wir die Subkultur vom Besten abbekommen haben und sich das schnell gemischt hat. Und dass das alles relativ normal wurde. Auch durch die Öffnung im Fernsehen, durch die privaten Sender, die neue Formate gezeigt haben, dann ist der Christopher Street Day zu uns rübergeschwappt. Was such in Sachen Toleranz sehr ausschlaggebend war, war Anfang der 90er die Love Parade und die Clubszene, die sich auch in Chemnitz etabliert hat. Da sind alle hingegangen, Homos, Heteros, Banker, Drogenabhängige - da gab es keine Grenze. Erst in den letzten fünf Jahren entwickelt sich das wieder rückwärts. Nicht nur, weil in vielen Kreisen das Kennenlernen jetzt mehr im Internet stattfiindet Das spielt auch in die ganze Debatte um die Flüchtlinge mit rein, Pegida, dass die alten Menschen ihre Grenze wieder haben wollen.

Spielte 1994 die endgültige Abschaffung des Paragrafen 175 im Bundesstrafrecht, der in einigen Fällen die "Unzucht zwischen Männern" unter Strafe stellte und in der DDR seit 1968 abgeschafft war, für das schwule Bewusstsein eine Rolle?

Simmen: Davon hat man zu dieser Zeit schon seit -zig Jahren nichts mehr gemerkt. Ich war damals am Theater in Passau, und so habe ich das dort erlebt.

1991 hat Rosa von Praunheim mit seinem Outing von Hape Kerkeling und Alfred Biolek versucht, mehr Solidarität für die Szene einzufordern. Wie haben Sie das erlebt?

Simmen: Ich persönlich fand, es ist jedermanns eigene Sache, wie er damit umgeht. Aber es hat natürlich sehr viel gebracht, weil es viele Prominente dazu ermutigt hat, sich zu outen. (Hella von Sinnen, Patrick Lindner, d. Red.) Unter den Schwulen wusste man natürlich längst, wer dazugehört und wer nicht.

Helbig: Das, was Rosa von Praunheim gemacht hat, ohne jede Absprache, das war öffentliches Bloßstellen. Niemand hat das Recht dazu.

Simmen: Ein wichtiger Schritt war, als Klaus Wowereit in Berlin, 2001 gesagt hat: "Ich bin schwul, und das ist auch gut so." Fertig! Damit hat er sehr vielen Prominenten geholfen.

Er war der erste, der das in die Politik getragen hat...

Helbig: Auch als Guido Westerwelle sich dazu bekannt hat, war das ein starkes Signal. Letztlich sind wir ja auf einem guten Weg. Wir haben Rechte. Wir sind keine Menschen zweiter Kategorie. Wenn ich beschimpft werde, ist auch meine Menschenwürde angegriffen. Da wurde es Zeit, dass die Gleichstellung weiter vorangebracht wird, die Ehe für alle durchgesetzt wurde. Ich befürchte nur, dass es in den kommenden Jahren wegen der aktuellen politischen Lage ein Kampf bleibt, diese Rechte zu erhalten. Und es steht wieder auf der Tagesordnung, dass wir laut und deutlich artikulieren, dass wir uns keine Diskriminierung gefallen lassen. Und es bleibt wichtig, dass es Leute in Kunst und Kultur gibt, die sich bekennen, die von sich aus sagen: Ich bin lesbisch, ich bin schwul, ich lebe mit einer Frau, mit einem Mann zusammen. Dass das normal wird. In Zwickau zumindest ist das immer noch nicht normal. Das ist noch ein Makel. Und wenn derjenige beim Theater arbeitet, heißt es eben, ja, der ist doch vom Theater. Als wäre das eine Erklärung. Was das Stonewall-Jubiläum angeht: Ich hatte jahrelang das Problem, dass viele Jüngere meinen, der Christopher Street Day sei so etwas wie eine zweite Love Parade, was zum Tanzen und zum schick Aussehen, und dass die politische Botschaft, der historische Hintergrund vollkommen verloren gegangen sind. Deswegen ist es so wichtig zu fragen: Wo ist die Wurzel? Wo hat das eigentlich angefangen? Da haben Leute ihr Leben riskiert, für Demokratie und Selbstbestimmung. Das ist den meisten nicht mehr bewusst. Deswegen ist es so wichtig zu sagen: Schau, das sind unsere Wurzeln, und das ist noch gar nicht so lange her.

Wie sind Sie sich dieser Wurzeln bewusst geworden?

Helbig: In Chemnitz hat Anfang der 90er-Jahre Charlotte von Mahlsdorf (der Berliner Transvestit und Museumsgründer Lothar Berfelde, d. Red.) sein Buch "Ich bin meine eigene Frau" vorgestellt. Da habe ich ihn kennen gelernt und meine Neugierde geweckt. 1995 kam dann der erste Film in die Kinos.

Warum ist die Homoehe eine so entscheidende Sache?

Helbig: Die Ehe für alle dient ja auch dem Adoptionsrecht. Wir haben Freunde aus Thüringen, zwei junge, ganz bürgerliche Männer, die haben geheiratet hauptsächlich, weil sie Kinder adoptieren wollen. Wir haben darüber auch diskutiert, aber sind dafür jetzt einfach zu alt. In mein Leben hätten auch Kinder gehört. Die hätten bei uns nicht den schlechtesten Start bekommen! Auch nicht in Sachen Wertorientierung! Es geht heute einfach darum, dass Ehen, gleich welche, rechtlich einander absolut gleichgestellt sind.

Simmen: Es geht auch um Dinge wie Erbrecht, Sorgerecht, Zeugnisverweigerungsrecht vor Gericht - und einfach darum, dass man füreinander einsteht.

Helbig: Ich denke, diese Gleichheit ist auch wichtig, weil es noch ganz viele Menschen gibt, die sich gegen eine homosexuelle Partnerschaft entscheiden, weil es gesellschaftlich nicht akzeptiert ist. Und dass es sehr viele Leute gibt, die in einer Zwischenwelt leben, mit einem Partner des anderen Geschlechts verheiratet sind und darunter leiden. Die Dunkelziffer ist extrem hoch von denen, die sich gesellschaftlich nicht trauen, den Weg zu gehen, den wir gegangen sind. Es heißt, jeder zehnte Mann habe homosexuelle Tendenzen. Was denken Sie, denn, wie viele Fußballer, Ärzte, Anwälte, Lehrer, Polizisten das nie, nie, nie in ihrem Leben öffentlich ausleben würden. Für mich war das nie ein Problem, Michael und ich sind da sehr stark. Aber es gibt Menschen, die daran zerbrechen. Und für die ist es wichtig, dass das normal wird. Aber es braucht Zeit, bis sich das normalisiert. Die junge Generation, die Leute, die jetzt 18 bis 21 sind, werden das schon viel freier entscheiden.

Aber das ist ebenso eine Frage des Gesetzgebers wie der Gesellschaft, die bereit ist, das zu akzeptieren. Wie steht es damit?

Helbig: Die Diskriminierung ist genauso wieder da wie der Alltagsrassismus, seit ungefähr vier Jahren, solang wie wir uns in der Flüchtlingshilfe engagieren. Als wir vor einiger Zeit im Urlaub waren, hat uns jemand per Facebook eine Collage vom Tor von Auschwitz geschickt, mit rosa Dreieck, und darüber der Schriftzug "Refugees Welcome". Was wir tun, betrachten viele Rechte feindselig und ziehen es gleich auf eine sexuelle Schiene. Homophobie ist wieder da, sie ist laut und gesellschaftsfähig. Neulich sagte ein Mieter hier im Haus zu mir: "Geh mir aus dem Weg, du schwules Stück Scheiße." Das hätte der sich früher nie getraut. Ich merke überall im Umgang der Menschen miteinander, dass wir wieder da sind, wo wir Ende der 80er, Anfang der 90er schon mal waren. Es ist wieder der Hass gegen alle, die anders sind.

Simmen: Von Flüchtlingen sind wir in all den Jahren noch nie angefeindet worden. Obwohl ich auch durch meine ehrenamtliche Tätigkeit in einem Zwickauer Aufnahmelager viel mit ihnen zu tun hatte und bis heute viel in der Flüchtlingshilfe beschäftigt bin. Und obwohl sie wissen, dass wir schwul sind. 

Helbig: Wir haben ihnen das von Anfang an erklärt, nie einen Hehl draus gemacht. Wir haben einen großen Freundeskreis unter Flüchtlingen, Familien, die das alle wissen.

Simmen: Mir ist aufgefallen, dass zumindest in der Gegend hier der Umgang ziemlich rüde geworden ist. Das ist ein Unterschied etwa dazu, wenn man in Leipzig ist, oder ich war jetzt ein paar Tage in der Schweiz - das ist einfach noch ein bisschen mehr Etikette. Auch in Kroatien, wo wir unser Ferienhaus haben. Dort dachte man eine Zeit lang, dass wir Brüder sind, bis sie gemerkt haben, dass wir keine Brüder sind. Aber auch dort ist das überhaupt kein Thema. Niemand würde sich erlauben, das zu bewerten. Man denkt sich vielleicht seinen Teil, aber man hat viel mehr Respekt. Hier sagt man das, was man früher im geschlossenen Auto gesagt hat, jetzt öffentlich. Da wiederum machen die Flüchtlinge einen Unterschied. Sie würden sich darüber nie ein Urteil erlauben. Auch diese Menschen haben in dieser Hinsicht noch eine andere Etikette.

Helbig: Letztlich wirken sie integrierter als manche Deutschen.


"Niemand hat dir ein Morgen versprochen" 

Offener Widerstand Homosexueller gegen die Polizei bei einer Razzia setzte vor 50 Jahren den Auftakt zum wachsenden Selbstbewusstsein gleichgeschlechtlich Liebender 

Von Juliane Streich

"Niemand hat dir ein Morgen versprochen." Der Satz von Marsha P. Johnson ist so aktuell wie damals, als Johnson in den 60ern als Drag Queen in New York lebte, für Andy Warhol modelte und die "Bürgermeisterin der Christopher Street" genannt wurde, der Straße also, die dem Christopher Street Day den Namen gab. Denn in dieser Straße im Greenwich Village von Manhattan steht das Stonewall Inn, eine Schwulenkneipe, in der sich vorrangig schwarze und südamerikanische Strichjungen, Straßenkinder, Drag Queens, also Transvestiten, Lesben und Schwule trafen.

So auch Marsha P. Johnson, die, als in der Nacht zum 28. Juni 1969 mal wieder eine Polizei-Razzia das Stonewall Inn heimsuchte, angeblich ein Schnapsglas in den Spiegel der Bar warf und damit den Protest der Homosexuellen gegen die Polizei lostrat. Wessen Glas, Stein oder Faust als erstes flog, ist 50 Jahre später nicht mehr exakt zu klären. Klar ist nur eins: Die Stonewall-Aufstände waren der Beginn einer selbstbewussten LGBTQ-Bewegung (englische Abkürzung für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transsexuelle und queer). Oft schon hatte die Kneipe in den 60er-Jahren Besuch von der Polizei bekommen, doch an diesem Abend passierte etwas Neues: Die Leute wehrten sich! Sie bewarfen die Polizisten mit allem, was sie fanden, von Münzen bis zu Pflastersteinen, und die Kneipenschlägerei uferte aus in einer dreitägigen Straßenschlacht, zu der viele Unterstützer aus New York herbeieilten.

Denn es ging plötzlich nicht mehr nur um eine weitere Razzia in der Schwulenszene, sondern um die Rechte Homosexueller - in einer Zeit, in der Homosexualität als Krankheit mit Elektroschocks behandelt wurde. Gleichgeschlechtlicher Sex stand unter Strafe, man konnte wegen Homosexualität den Job verlieren oder die Wohnung, Schwulen-Hass war nicht nur in der Polizei weitverbreitet. Der Verkauf von Alkohol wie im Stonewall Inn war damals illegal, tanzen verboten und wollten Frauen Hosen tragen, mussten sie dazu drei "weibliche Kleidungsstücke" anhaben.

Auch in Deutschland waren Homosexuelle zu der Zeit geächtet, nicht mal die 68er-Bewegung hatte Schwule in ihre sexuelle Befreiung integriert. Zwar wurde 1969 in der Bundesrepublik der Paragraf 175 StGB reformiert, der zuvor Männer für sexuelle Handlungen mit dem gleichen Geschlecht generell mit Strafe bedrohte. Abgeschafft wurde er vollumfänglich aber erst 1994. Im Gegensatz zur DDR, die den Paragrafen 1968 strich - dennoch herrschte auch hier gesellschaftliche Ächtung. Von den Stonewall-Aufständen hat man da wie dort erst viel später erfahren. Der erste Christopher-Street-Day (CSD) in der Bundesrepublik fand erst zehn Jahre später statt, inzwischen begeht man ihn in fast jeder größeren Stadt als Erinnerung an die Stonewall-Aufstände und als Demo für die LGBTQ-Rechte.

Und seit dem ersten CSD ist einiges passiert. In Deutschland wurde die Ehe für alle eingeführt, sogar konservative Politiker in höchsten Ämtern sind offen schwul. Auch in den USA sind gleichgeschlechtliche Ehen zulässig. Dieses Jahr gibt es den ersten offen homosexuellen Anwärter auf die Präsidentschaftskandidatur. Vor einigen Tagen hat sich New Yorks Polizeipräsident erstmals für die Polizeigewalt vor 50 Jahren entschuldigt. Das Stonewall Inn wurde 2016 von US-Präsident Barack Obama zum Nationalen Gedächtnisort erklärt. Doch unter Donald Trump ist das Klima wieder rauer geworden. Die Wohnungssuche für Homosexuelle ist weiterhin schwierig, es gibt Bäcker, die sich weigern, Hochzeitstorten für Schwule zu backen, und Kinderärzte, die Babys lesbischer Paare nicht behandeln.

"Viele Anliegen, die die Beteiligten der Stonewall-Revolte damals motivierten, bleiben bis heute ungelöst", befinden auch die Kuratoren des Brooklyn Museums, die 50 Jahre nach Stonewall LGBTQ-Künstler von heute zeigen. "Die Realität bedeutet aggressive Gentrifizierung, Polizeigewalt und Masseninhaftierung." Der Titel der Ausstellung? "Nobody Promised You Tomorrow". Ein Morgen wird auch heute nicht versprochen. Erst vor zwei Jahren wurden in einem LGBTQ-Nachtclub in Orlando 49 Gäste erschossen. Tausende Trauernde trafen sich danach vor dem Stonewall Inn.


Der Tag wird kommen von Marcus Wiebusch beschreibt die Schwulenemanzipation - nicht nur im Fußball.

 

Bewertung des Artikels: Ø 3.5 Sterne bei 2 Bewertungen
6Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 0
    1
    Interessierte
    29.06.2019

    Die haben das lange ertragen , diese Demütigungen und dann mal reagiert ...
    Das kann es geben , dass man viel erträgt und dann wird mal reagiert und das dann für anderen nach hinten los geht ...

  • 2
    4
    Malleo
    27.06.2019

    distel..
    Respekt, den zeigen Sie in der Kommentarfunktion tagtäglich- unterhalb der Gürtellinie!

  • 1
    3
    Malleo
    27.06.2019

    black..
    An Bildung.
    Das ist die beste Geburtenkontrolle.
    Sagen Sie das den Frauen in Afrika, wo z. B. im Niger eine Frau( kein Mann) im Schnitt 7 Kinder zu Welt bringt.

  • 5
    3
    Distelblüte
    27.06.2019

    'Als mein gelber Wellensittich aus dem Fenster flog,
    hackte eine Schar von Spatzen auf ihn ein.
    Denn er sang wohl etwas anders
    und war nicht so grau wie Sie,
    und das passt in Spatzenhirne nicht hinein.
    (aus einem Lied von Gerhard Schöne)
    @DRHDL: Es nützt der schönste Doktortitel niichts, wenn man es an Respekt vor anderen Menschen fehlen lässt.

  • 6
    4
    Blackadder
    27.06.2019

    @DrHDL: Bei einer stetig wachsenden Weltbevölkerung, die schon jetzt weit über dem liegt, was dieser Planet verkraften kann, liegt WO genau das Problem?

  • 2
    5
    DrHDL
    27.06.2019

    Ja klar, gleiches Recht für alle, aber ihr heterogeschlechtlichen Ehepaare der Welt, seid auch ihr aktiv im Bett und haltet für uns Babys vor, damit wir dieses wahrnehmen können.



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