Alter Förderturm als Kunstwerk: Wandbild entsteht

Mülsen (dpa/sn) - Ein alter Förderturm als neuer Hingucker: Mit einem mehr als 30 Meter hohen Wandbild auf dem Gelände eines ehemaligen Steinkohlenwerks in Mülsen bei Zwickau wird Industriekultur wieder lebendig. Rund 40 Jahre nach dem Ende des Bergbaus im Zwickauer Revier zeigt der weithin sichtbare Förderturm des Martin-Hoop-Schachts nun den Querschnitt durch ein Kohleflöz. Die Kunstaktion ist Teil des Projekts «InduCult 2.0», das seit 2016 unter anderem aus EU-Mitteln finanziert wird.

Ziel ist es, die Entwicklung einer lebendigen Industriekultur abseits von Metropolregionen zu unterstützen, unter anderem über die Mittel der Kunst. «Wir machen damit einen ästhetischen Unort zum Hingucker», erklärte Projektverantwortlicher Carsten Debes. Die Arbeiten an dem Wandbild werden voraussichtlich Mitte der Woche abgeschlossen sein. Mit Blick auf die Landesausstellung 2020 gibt es die Idee, auch weitere Seiten des Turms zum Kunstwerk zu machen.

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