"Diese Menschen sind nicht gesellschaftsfähig"

Philipp Ruch, Philosoph, Aktionskünstler und Gründer der Künstlergruppe "Zentrum für politische Schönheit" über wehrhafte Kunst, Grenzverletzungen und die "Soko Chemnitz".

14Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 6
    1
    gelöschter Nutzer
    10.12.2018

    Schaut man sich die Seite von ZPS an, so kommt man zu dem Urteil, dass sie in Sprache, Selbstdarstellung, Argumentation und Aktion für Extremisten eine Anleitung zum Handeln darstellt und deshalb staatsgefährdend wirkt.

  • 11
    5
    BlackSheep
    08.12.2018

    Selten eine Interview von einem derart selbstgefälligen und arroganten "Künstler" gelesen. Das sich Kunst mit dem aktuellen Tagesgeschehen befasst ok. Aber wenn man diese Dingen losgelöst vom Auslöser betrachtet kann ja keine objektive Ansicht herauskommen, da ist es halt einfacher die Demonstranten zu diffamieren. Ich hatte so den Eindruck bei dieser Gruppe sollte der Verfassungsschutz auch aktiv werden, wenn man die amtierende Regierung des Landes bekämpfen will klingt das doch recht deutlich.
    Ach noch eine Frage Herr Ruch, als Frauen in Köln belästigt und bestohlen wurden, als Migranten Morde begingen, wo waren Sie da?

  • 11
    4
    Malleo
    08.12.2018

    Nach 12(!) Jahren Philosophiestudium sollte man erwarten, dass auskömmlich kognitive Intelligenz vorhanden ist.
    Leider lassen die Interviewaussagen des
    Philosopen Ruch es nicht zu,diese Erwartungshaltung positiv zu beantworten.
    Warum?
    Will er etwa nicht gesellschaftsfähige Menschen "entsorgen"?
    Linksextremisischer faschistoider Holocaust?
    Herr Ruch bedient sich mit dem Recht auf Narrenfreiheit genau jener Formen der politischen Auseinandersetzung, die er glaubt, bei anderen zu verorten.
    Bei Herrn Hofmann trifft er offensichtlich auf eine ausgeprägte Verständniskultur.
    Warum?
    Einspruch?
    Fehlanzeige, selbst bei solch menschenverachtenden Thesen der
    " Nichtgesellschaftsfähigkeit".

  • 16
    2
    gelöschter Nutzer
    07.12.2018

    Herr Ruch hat Recht. Der Rechtsextremismus gehört nicht zur demokratischen Debatte. Der Linksextremismus übrigens auch nicht.

    Wer sich herausnimmt, Menschen als nicht gesellschaftsfähig zu bezeichnen, ernennt sich selbst zum Richter über sie, weil er sie für nicht veränderungs- und entwicklungsfähig hält. Das ist die Funktion der selbsternannten Gesinnungsüberwacher und ihrer Einteilung in Gute und Böse.

    Bei aller kritischer Bewertung der Tätigkeit der sächsischen Regierung - sie bekämpfen zu müssen, weil man ihr unterstellt, einen "ultranationalistischen, neofaschistischen und völkischen Staat" schaffen zu wollen, was ohne Widerspruch des recht nachsichtigen interviewenden Journalisten bleibt, entbehrt jeder minimalen Sachlichkeit in der gewünschten demokratischen Debatte, zeigt maßlose Intoleranz gegenüber auch nur geringfügig Andersdenkenden und verstößt gegen die Akzeptanz der Tatsache, dass diese Regierung trotz aller berechtigter Kritik letztendlich von einer demokratischen Mehrheit gewählt worden ist.

    Auch wer zwölf ?? Jahre politische Philosophie studiert hat, ist, wie in dem Interview bewiesen, vor eigenen extremistischen Bewertungen und Einschätzungen offenbar nicht gefeit. Mehr als in diesem Interview in der Person des Herrn Ruch offenbart, muss man zur Charakterisierung dieser "Künstler"-Gruppe nicht wissen.

  • 11
    0
    Hinterfragt
    07.12.2018

    @Blackadder; "...Die Eingaben in der Suchmaske wurden anonymisiert...."
    Sie wissen was anonymisieren bedeutet?
    Wie geht dann das?:
    "...Die Suchanfrage förderte nicht nur jede Menge vollständiger Namen zutage..."

    "...Alles streng nach DSGVO. ..." Wo steht das in der DSGVO, das alles anonymisiert werden muss? Den Passus kenne ich nicht.

  • 12
    0
    gelöschter Nutzer
    07.12.2018

    @DTRFC2005
    Die Profile sind schlicht mit 3 Ziffern von 000 bis 999 durchnummeriert und haben ansonsten dieselbe Webseitenadresse. Also muss man zum automatisierten Abruf einfach hochzählen.

  • 2
    8
    DTRFC2005
    07.12.2018

    @norbertfiedler: Könnten Sie bitte das mit "automatisiert über 500 Profile abzufragen" für den Laien etwas näher erläutern? Ich bin technisch nicht so versiert und habe keine Ahnung was genau Sie anders gemacht haben, als andere.

  • 14
    4
    Interessierte
    07.12.2018

    Das ist schon raffiniert gemacht , das Ganze als Falle darzustellen und um Leute zu entlarven - und sich nun so ´rauszureden …
    Was hätte man denn ´nun` geäußert , wenn ´niemand` darauf reagiert hätte ????

    >
    Ich bin in Dresden geboren. Ich komme aus Sachsen.
    ( da war der Dresdner mit Schweizer Wurzeln Schulanfänger , als er Sachsen verlassen hat

  • 16
    6
    gelöschter Nutzer
    07.12.2018

    @Blackadder
    Ihre Aussage mit "nur 20 Profile" ist falsch. Wie kann es sonst möglich gewesen sein, automatisiert über 500 Profile abzufragen? Philipp Ruch straft Ihre Aussage, dass diese angeblich allesamt bekannt sein sollten, Lügen, da er in dem Interview behauptet, Belohnungen ausbezahlt zu haben. Welche Ihrer Aussagen hat denn nun zur Abwechslung etwas mit der Wahrheit zu tun?

  • 9
    21
    KarlChemnitz
    07.12.2018

    Warum ist die Empörung über diese Aktion so massiv? Warum aber hält sich die Empörung in unserer Stadt über diese hasserfüllten "Wutbürger" doch ziemlich in Grenzen?

  • 5
    23
    Blackadder
    07.12.2018

    @Hinterfragt: Nochmal ganz genau: WO liegt die Straftat? Man konnte niemanden denunzieren, niemand hat Geld bekommen. Es wurden nur 20 Profile von bekannten Leuten angezeigt. Die Eingaben in der Suchmaske wurden anonymisiert. Alles streng nach DSGVO.

    Die Aktion der Polizei Sachsen am Rosenhof war vermutlich auch illegal, weil ohne jeglichen richterlichen Beschluss und wird ein Nachspiel haben.

    Nochmal: das ZPS hat bislang alle 30 gegen sie angestrengten Prozesse gewonnen, weil sie immer peinlich genau auf rechtlich sichere Ausführung der Aktionen achten, auch wenn es für Laien nicht so aussehen sollte.

  • 24
    6
    Hinterfragt
    07.12.2018

    Dass man das Ganze dann auch noch unter KULTUR bringt, finde ich einfach erschreckend!
    Straftat=Kultur, geht doch gar nicht!

  • 24
    6
    fpfreiberg
    07.12.2018

    "Ich habe zwölf Jahre politische Philosophie studiert, um das zu verstehen. Man kann nicht erwarten, dass diese Erkenntnis bei anderen weiter verbreitet wäre." - Welche Arroganz nach 12 (!) Jahren "Studium"

  • 23
    6
    gelöschter Nutzer
    07.12.2018

    Die Überschrift finde ich für das ZPS sehr zutreffend. Wobei die Überschrift für Extremisten und Fanatiker jeglicher Couleur zutrifft.



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