Dolly Parton will erst einmal kein Denkmal

Die Musikerin möchte nicht als Statue auf einem Podest stehen, zumindest jetzt noch nicht. Angesichts dessen, was derzeit in der Welt los sei, möchte sie eine ihr zugedachte Ehrung ausschlagen.

New York (dpa) - Die Country-Legende Dolly Parton (75) möchte erst einmal nicht mit einer Statue im Kapitol des US-Bundesstaates Tennessee verewigt werden.

Sie fühle sich geehrt, dass die dortige Regierung ein Gesetz für ein solches Denkmal in Erwägung ziehe, habe aber darum gebeten, den Plan vorerst nicht weiter zu verfolgen. Das schrieb die Sängerin («Jolene») am Donnerstag per Kurznachrichtendienst Twitter. «Angesichts all dessen, was gerade in der Welt passiert, denke ich nicht, dass es angebracht ist, mich auf ein Podest zu stellen.»

Grundsätzlich schließe sie eine solche Statue in Zukunft aber nicht aus, schrieb Parton weiter. «Ich hoffe, dass irgendwann in einigen Jahren oder vielleicht auch, wenn ich einmal nicht mehr bin - wenn Ihr dann immer noch denkt, dass ich es verdiene, dann bin ich sicher, dass ich stolz in unserem Kapitol stehen werde als dankbarer Bewohner von Tennessee.»

Die 1946 in Pittman Center in Tennessee geborene Parton wuchs mit ihren elf Geschwistern in Armut auf. Nach ihrem Schulabschluss 1964 zog sie nach Nashville, um Musikerin zu werden. Über die Jahrzehnte schrieb sie unzählige Hits, die weit über die Grenzen des Country-Genres bekannt sind - neben «Jolene» auch das später von Whitney Houston gesungene «I Will Always Love You». Heute unterstützt Parton unter anderem mit der Dollywood Foundation finanzschwache Regionen im Süden der USA.

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