Erste Kinderbiennale Europas macht Palais zum Labor

Dresden (dpa/sn) - Internationale Künstler wollen das Erdgeschoss im Japanischen Palais in Dresden ab dem 22. September zu einem die Phantasie anregenden Ort machen. Die erste Kinderbiennale in Europa (bis 24. Februar 2019) lädt Kinder und Familien ein, «in künstlerische Sphären einzutauchen, selbst kreativ zu werden» und die im Museum übliche Rolle des Betrachters zu verlassen, wie die Staatlichen Kunstsammlungen (SKD) am Mittwoch ankündigten. Den Besuchern bietet sich ein Parcours interaktiver Kunstwerke.

«Sketch Aquarium» des Künstlerkollektivs teamLab aus Japan etwa soll digitale Kunst erfahrbar machen. In Stephanie Lünings eigens für die Biennale geschaffenem Laboratorium kann mit farbigen Eiswürfeln experimentiert werden. Auch der dänisch-isländische Künstler Ólafur Eliasson steuert eine Arbeit bei: Ab November soll «The cubic structural evolution project» aus rund drei Tonnen weißen Legobausteinen die Vision einer zukünftigen Stadt realisiert werden.

Die Schau wurde nach der Expertise von Sechs- bis 13-Jährigen aus einem Kindertreff und der Dresden International School konzipiert. Das tjg. theater junge generation steuert mit «Eine Spinne wird nicht wütend» von Bühnen- und Kostümbildnerin Grit Dora von Zeschau eine begehbare Rauminstallation zur Welt der Künstlerin Louise Bourgeois bei.

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