Jodie Foster dreht Film über Mona-Lisa-Diebstahl

Es war ein spektakulärer Kunstraub, damals im Jahr 1911. Nun soll der Diebstahl des «Mona-Lisa»-Gemäldes verfilmt werden.

Los Angeles (dpa) - Oscar-Preisträgerin Jodie Foster (57, «Das Schweigen der Lämmer») soll die Geschichte eines spektakulären Kunstraubs verfilmen.

Es geht um den Diebstahl des «Mona Lisa»-Gemäldes aus dem Pariser Louvre im Jahr 1911, wie die US-Filmportale «Deadline.com» und «TheWrap» berichteten. Dadurch sei das Gemälde damals weltweit berühmt geworden, zitierte «Deadline.com» den Filmproduzenten Jeffrey Soros, der Foster für das noch titellose Projekt gewinnen konnte.

Der Italiener Vincenzo Peruggia, ein ehemaliger Louvre-Mitarbeiter, hatte das Gemälde Leonardo da Vincis entwendet. Mehr als zwei Jahre lang blieb das Rätsel um den Diebstahl ungelöst bis das Frauenporträt mit dem wohl berühmtesten Lächeln der Welt 1913 wieder auftauchte. Peruggia, der behauptete, er wollte das Gemälde seinem Heimatland Italien zurückgeben, bot es einem Antiquitätenhändler an und wurde verhaftet.

Foster, die zuletzt in dem Thriller «Hotel Artemis» (2018) mitspielte, führte schon mehrmals Regie. Für «Money Monster» holte sie 2016 George Clooney und Julia Roberts vor die Kamera. Mit Mel Gibson inszenierte sie 2011 die Tragikomödie «Der Biber». Ihr erstes Regieprojekt war «Das Wunderkind Tate» (1991).


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