Kennen Sie diesen Mann? - Xavier Naidoo

Xavier Naidoo hat es mit den Söhnen Mannheims wieder in die Schlagzeilen geschafft - mit einem antidemokratischen Songtext, der nun von Politikern und Medien breit diskutiert wird und dem Künstler große Aufmerksamkeit beschert. Doch wo steht der Sänger wirklich?

Mannheim.

Geschäftlich gesehen, geht es den Söhnen Mannheims nicht gut. An den Erfolg Mitte der Nuller, das zweite Album "Noiz" hatte Dreifach-Platin für fast 700.000 verkaufte Platten eingefahren, kommt die Band seit vielen Jahren nicht mehr heran: Die 2014 veröffentlichte Platte "ElyZion" rangierte für die vermeintliche Liga der Gruppe bestenfalls unter "ferner liefen". Schuld war das Ausscheiden Xavier Naidoos, mit Abstand populärstes Mitglied des Viel-Sänger-Kollektivs und als Solist erfolgreicher als die "Söhne" - jedes seiner Alben von 1998 bis 2013 kassierte mindestens Platin. Entsprechend froh dürfte die Band gewesen sein, als Naidoo am neuen Werk "MannHeim" wieder mittat - und entsprechend unproblematisch brachte der den Text "Marionetten" auf der Platte unter.

Nun ist Xavier Naidoo durchaus umstritten: Er hat Texte gegen Schwule verfasst, von denen er sich später distanzierte. Er hat auf einer Demo der "Reichsbürger"-Bewegung gesprochen - ohne sich mit diesen gemein machen zu wollen. Er hat die Bundesrepublik als "unfrei" und "GmbH" bezeichnet - um sich kurz darauf als Verfechter der Menschenrechte und der Freiheit zu erklären. Und er hat antisemitische Textzeilen verfasst - um sich kurz darauf gegen den Vorwurf der Judenfeindlichkeit zu verwahren. In "Marionetten" hat er es nun wieder getan: Das Lied äußert sich teilweise recht drastisch über die aktuelle politische Klasse, die darin als "Volksverräter" bezeichnet wird, die Menschen manipuliert und sich, übertragen gesprochen, nicht wundern müsste, wenn sie in deren Zorn von Mistgabeln zerfetzt würde. Als "MannHeim" Ende April erschien, bemerkte diese Steilvorlage nicht einmal die AfD - wie gesagt, es ist nicht zum Allerbesten bestellt um die Popularität der Söhne Mannheims. Aber Jan Böhmermann war zur Stelle - stellte letzten Donnerstag ein Parodie-Video ins Netz, in dem er Naidoo alles um die Ohren haut, was man diesem durchaus vorwerfen kann: seine antisemitischen Nebensätze. Seine Ablehnung der deutschen Demokratie. Seine Widersprüchlichkeit. Das Kuscheln mit den Reichsbürgern.

Das hatte, wie so oft bei Böhmermann, mediale Wirkung: Plötzlich war der Naidoo-Mannheim-Song, über dessen eigene künstlerische Wirkmacht man streiten kann, Thema. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung zerpflückte "Marionetten" in ihrem Feuilleton wie ein Grass- Gedicht. Einige Veranstalter sagten Konzerte ab, und wenn nicht, strichen mitunter Sponsoren Geld, und am Montagabend diskutierte die Rathausspitze der Stadt Mannheim tatsächlich die Möglichkeit, die "Söhne" vom diesjährigen Stadtfest auszuladen. Und natürlich befanden allerorts Politiker, dass so eine Provokation nicht gehe, wobei in einigen Forderungen nach einer bitte grundsätzlich demokratiekonformen Kunst nun wieder die grundgesetzlich garantierte Kunstfreiheit etwas aus dem Fokus geriet.

Gestern dann äußerte sich Musiker Xavier Naidoo zu dem Skandal, und zwar mit der für so einen Fall popkulturell üblichen Floskel: "Marionetten" sei "möglicherweise missverständlich", es handele sich "um eine zugespitzte Zustandsbeschreibung gesellschaftlicher Strömungen, also um die Beobachtung bestimmter Stimmungen, Auffassungen und Entwicklungen", schrieb er auf Facebook. Aber: Die Söhne Mannheims stünden "für eine offene, freiheitliche, liberale und demokratische Gesellschaft, in der viele Kulturen gemeinsam zusammenleben und in der es allen Menschen möglichst gut geht".

Und wieder steckt Debatten-Deutschland fest in der Frage, ob Xavier Naidoo nun gut sei oder böse. Die Textzeilen ("Volksverräter") sind so deutlich wie in der jüngeren Vergangenheit seine Andeutungen einer jüdischen Weltverschwörung ("Baron Todschild"). Stutzig aber macht bei der fluxen Einordnung Naidoos als eine Art AfD-Barde immerhin, wie heftig der Sänger von Künstlern, die ihn im Gegensatz zu den allermeisten seiner Kritiker persönlich gut kennen, verteidigt wird: Würden sich Menschen wie Wolfgang Niedecken, Herbert Grönemeyer oder Michael Mittermeier wirklich für einen Fremden- und Freiheitsfeind einsetzen, sich mit ihm auf eine Bühne stellen?

Naidoo, der immerhin kein Trottel zu sein scheint, folgt offenbar Denkmustern, die bisher von den gängigen medialen Sortierfunktionen noch nicht recht ausgelotet sind, allerdings wohl immer mehr Anhänger finden. Unterbelichtet scheint dabei Naidoos Hang zum Libertarismus - einer politischen Philosophie, die auf einem starken Selbstbestimmungsrecht des Einzelnen beruht. Freiheit wird dabei in erster Linie als das Freisein von äußeren Einflüssen und Zwängen verstanden - und nicht als die Freiheit, aus diesen heraus selbstständig entscheiden und handeln zu können.

Das bedeutet: Libertäre sind aus prinzipiellen Erwägungen gegen jede staatliche Einflussnahme. Der Gedanke funktioniert "rechts" wie "links", er findet sich bei der amerikanischen "Tea-Party" wie bei Anarchisten. Der libertäre Gedanke liefert meist keine Vorbehalte gegen Rasse, Herkunft, Geschlecht oder sexuelle Neigung, ist aber dem Sozialdarwinismus zugeneigt: Alle bekommen die gleiche Chance, sind aber auf sich allein gestellt. Gut ist dabei, was sich aus eigener Kraft durchsetzt. Der, der "es" schafft. Wer oder was auf der Strecke bleibt, hat das dagegen prinzipiell auch verdient. Eine Sicht, die vor allem Menschen einnehmen, die selbst sehr erfolgreich sind und dabei Widerstände überwinden mussten.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
18Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.

  • 3
    2
    cn3boj00
    12.05.2017

    Ist schon interessant welch seltsame Diskussionen die Heulboje bewirken kann. Mir geht XN einfach nur auf die Nerven, nicht wegen der Texte sondern der Musik. Seine Weltanschauung ist seltsam, aber das ist ja kein Verbrechen. Für mich ist dieser Mensch vor allem eins: unwichtig.

  • 3
    3
    voigtsberger
    12.05.2017

    Blacky, keiner tut doch mehr von den Themen in den Berichten abweichen und sucht immer nur das "Haar in der Suppe" in den Kommentaren der Kritiker dieser Zustände und die Probleme sind doch durch die unkontrollierte Einwanderung 2015 verstärkt entstanden, weil nicht nur Schutzsuchende Flüchtlinge kamen, sonder auch das Klientel, was keinen Grund auf Asyl und Schutz hatte und hat und nun nur geduldet ist oder sich der Abschiebung entzieht, weil man genau wusste, ohne Papiere keine Abschiebung und das sind die Ursachen, wo sich auch Politiker nicht offen zu Konsequenzen bekennen und als "Marionetten" der politischen Korrektheit der FdG sich geben.
    Da kann man den Text von X. Naidoo nur beipflichten und da kann man auch abschweifend erklären, warum sich ein Künstler zu solchen Zeilen veranlasst sieht und immer noch "Hut ab" für X. Naidoo!

  • 4
    2
    saxon1965
    12.05.2017

    @ Blackadder: Ich möchte ihre Frage noch abschließend beantworten, denn wir driften ja vom eigentlichen Thema ab.
    Leider wird die Deutsche Mitte, bei der ersten Teilnahme an einer BTW, nicht über 50 Prozent holen. Rom ist aber auch nicht an einem Tag erbaut worden! Am aller wichtigsten ist es, dass die Menschen erfahren, welche wirklichen Alternativen es für die Probleme in unserer Gesellschaft gibt.

  • 1
    4
    Blackadder
    12.05.2017

    @voigtsberger: Wenn man Ihnen nachweist, dass die Zahlen, die Sie schreiben Quatsch sind, wechseln Sie schnell mal das Thema. Glückwunsch!

  • 5
    2
    voigtsberger
    11.05.2017

    Blacky, was meinen sie für Fakenews, die von der Mär: .. es kommen lauter Facharbeiter, Ärzte und Ingenieure, es ist eine Kulturbereicherung usw. oder die News von den Drogendialer in den Innenstädte, den Gewalttaten und Raub gegenüber den Busfahren, den Versuch immer mehr öffentliche Plätze mit Video zu überwachen wegen der steigenden Kriminalität, der Versuch von sexuellen Übergriffe, selbst in Ämtern und Behörden uvm. und dies alles in Sachsen und in der Freien Presse der letzten Tage zu lesen! Aber bei ihnen und den FdG alles nur Einzelfälle, nur das die Einzelfälle so viele sind, das die meisten Bürger nur noch angewidert sind und auch von Denen die diese Zustände und Probleme immer nur bagatellisieren und schönreden, mit der Option jede Kritik und jeden Kritiker zu verunglimpfen!

  • 1
    5
    Blackadder
    11.05.2017

    @saxon1965: Glauben Sie ernsthaft daran, dass die Deutsche Mitte über 50% holt und alleine regieren würde? Ernsthaft?

  • 4
    1
    saxon1965
    11.05.2017

    @ Blackadder: Wenn sie es sagen? Dann müssen wir uns eben weiterhin mit Weniger begnügen.

  • 2
    8
    Blackadder
    11.05.2017

    @Die Deutsche Mitte hat keinerlei Chance in den BT zu kommen, kann also auch keine Wahlversprechen umsetzen (müssen) - wir müssen schon auch realistisch sein!

  • 7
    4
    saxon1965
    11.05.2017

    @ Blackadder: Ja das ist schwer vorstellbar, weil es uns so suggeriert wird. Es behauptet niemand, dass es einfach wäre. Warum jedoch, muss bei Koalitionen jedes Ministerium verhandelt werden? Sollten die "Grünen" ein Umweltministerium besetzen, sollten sie auch ihre Wahlversprechen umsetzen (können), denn dafür hat man sie ja gewählt. Das es dann ggf. zwischen Wirtschafts- und Umweltministerium Widersprüche geben kann ist klar. Nur sollte man deshalb Betrug am Wähler begehen, nur um der Macht, des Mitregierens wegen?
    Sehen sie, das System unserer Demokratie, des Wahlsystems, sollte vielleicht überdacht werden. In meinen Augen ist das Verramschen von Wahlversprechen kein demokratischer Vorgang.
    Wenn sie die Partei nicht kennen, dann schauen und belesen sie sich doch bitte bei der Deutschen Mitte, dass Politik anders gehen sollte. Bilden sie sich ihre eigene Meinung!

  • 4
    7
    Blackadder
    11.05.2017

    "Ich kenne nur eine Partei bei der zu gesagt wird, dass Parteiprogramm = Wahlprogramm = Regierungsprogramm ist, unverhandelbar!"

    Ich kenne keine solche Partei. Denn ich kenne keine Partei, die über 50% kommen würde, also alleine ohne Koalitionspartner regieren würde. In einer Koalition gibt es immer Kompromisse und KEINER der Partner bekommt sein Wahlprogramm zu 100% durch.

  • 6
    2
    saxon1965
    11.05.2017

    hkremss: Man kann es auch so sehen: Wenn eine Partei rund 30 Prozent von 60 Prozent, also 20 Prozent der absoluten Stimmen auf sich vereint, dann konnte sie 80 Prozent der Wahlberechtigten nicht von sich überzeugen.
    Dazu kommt dann noch, was die einflussreichen Parteien so unternehmen, um des Volkes Meinung zu beeinflussen. Da wäre als erstes unsere Bildungspolitik zu nennen, unsere Medien, die hohen Hürden für Volksentscheide (Direkte Demokratie) u. ä.
    Es wäre sehr interessant mal eine repräsentative Umfrage zu starten, nein nicht "Wenn morgen BTW wäre", sondern über die Sicht der Bürger auf unsere Demokratie. Oder zu solchen Staatstragenden Entscheidungen wie Rüstung, Bundeswehr, Euro, Umwelt, Rente, Steuern und Gesundheit usw. Dinge also, die eine grundlegende Ausrichtung eines Landes betreffen.
    Das Problem an unserer Demokratie ist meiner Meinung nach, dass man eben nicht genau weiß, was man mit seiner Stimme wählt. Schwarz-Rot-Grün oder Rot-Rot-Grün oder Schwarz-Rot ... und dann werden die Wahlversprechen verhandelt und aufgeweicht.
    Ich kenne nur eine Partei bei der zu gesagt wird, dass Parteiprogramm = Wahlprogramm = Regierungsprogramm ist, unverhandelbar! Wohl, weil Vieles sich auch gegenseitig bedingt. Deshalb ist vielleicht auch Vieles in unserer heutigen Politik Stückwerk.

  • 2
    8
    Blackadder
    11.05.2017

    @voigtsberger: Bei Ihren Zahlen stellen sich mir die Nackenhaare auf: Zur letzten Bundestagswahl am 22.9.2013 gab es eine Wahlbeteiligung von 71% (Sie schreiben: 50%), die CDU erhielt 41,5% (Sie schreiben 30%). Das sind doch alles fakenews, die Sie hier verbreiten, mit einmal googeln kann man sich diese Infos leicht holen!

  • 6
    3
    voigtsberger
    11.05.2017

    hkremms: Wenn 50 % der Nichtwähler und ca 50 % der abgegebenen Stimmen von den ca. 50 % der Wahlgänger auf die Opposition fallen, sind dies noch einmal 25 % der Wahlberechtigten und somit wollen 75 % der Wahlberechtigten diese Groko nicht und das ist nicht der Wille der Mehrheit und damit nicht demokratisch, denn Nichtwähler stimmen nicht automatisch den abgegebenen Stimmen zu, wer so denkt hat Demokratie nicht verstanden. Natürlich ist es bedauerlich, das es so viele Nichtwähler gibt, die ihr Recht auf Veränderung verspielen, aber damit ist unsere Regierung nicht automatisch die Mehrheit der Bevölkerung, sondern nur die Mehrheit der abgegebenen Stimmen und dass ist weit von Demokratie entfernt, denn hier regiert eine kleine politische Elite, die mit einer "Milchmädchenrechnung" die Mehrheit vorgaukelt, auch wenn 75% der Wahlberechtigten diese Politiker und deren Politik eigentlich gar nicht wollen! So wird dann politisch korrekte Meinungsmache betrieben und die Medien geben die Richtung vor, was demokratisch, menschlich und sozial gerecht sein soll und liegen ganz schön daneben. Doch wehe es "hält Einer den Spiegel vor diese Scheinwelt", da ist antidemokratisch dann noch geschmeichelt und es folgt auch schnell die "Nazikeule"!
    Und @hkremss, das ist Erfahrung im Leben und in letzter Zeit vor allen im öffentlichen Leben in unseren Städten und Gemeinden. Was natürlich Personen aus der Wirtschaft, von Banken und Versicherungen und vor allen aus dem Staatsdienst nicht verstehen, da sie finanziell so abgesichert sind, das sie sich um die Probleme, Ängste und Nöte unserer Bürger nicht scheren müssen, denn ihre Pfründe sind auf immer und ewig gesichert!
    Auf immer und ewig?

  • 6
    2
    voigtsberger
    10.05.2017

    hkremss: Dann sind bei fast 50 % Wahlverweigerer die 30 % des Wahlsiegers CDU bei der letzten Bundestagswahl, gerade einmal 15 % der Wahlberechtigten und das ist ihre politische und demokratische Mehrheit, von was die Mehrheit, von den Vertretern der Wirtschaft, der Kirchen und deren Vereine, da kann ich nur lachen und es tun mir immer die leid, die ihr Recht zur Wahl vergeuden, denn das ist meine schweigende Masse und macht fast 50 % unserer Bürger aus!

  • 0
    0
    Zeitungss
    10.05.2017

    ..... sie diesen Mann - nicht wirklich.

  • 1
    7
    hkremss
    10.05.2017

    @voigtsberger: Ihre "Erfahrung im öffentlichen Leben" ist komplett unerheblich. Es gibt nämlich in einer Demokratie wesentlich objektivere Methoden, Meinungen zu messen und Entscheidungen herbei zu führen. Ein ganz wesentliches Werkzeug sind zum Beispiel Wahlen. Und solange bei Wahlen etwas anderes gewählt wird, als das was Sie "hinter vorgehaltener Hand" zu hören glauben, handelt es sich eben nicht um eine Mehrheit. Sie können noch nicht einmal die für sich beanspruchen, die gar nicht wählen gehen, denn es gibt keine Wahlpflicht und wer sich enthält, lässt eben die anderen entscheiden. Sie sprechen für keine Mehrheit! Und Sie können das noch 35 mal behaupten, Sie tun es trotzdem nicht. Und das zeigt ihr mangelndes Verständnis für Demokratie. Da können Sie bei Ihrer ersten Frage gleich nochmal von vorn beginnen.

  • 9
    4
    voigtsberger
    10.05.2017

    Nun stellt sich bei mir erst einmal die Frage, was ist Demokratie?
    Nach meiner Vorstellung, die Meinung der Mehrheit und daraus die Umsetzung des Willen der Mehrheit. Da kann X. Naidoo gar nicht antidemokratisch mit seinen Texten sein, denn nach meiner Erfahrung im öffentlichen Leben, haben die meisten Bürger unseres Landes und die schweigende Masse unseres Lande, "hinter vorgehaltener Hand", genau diese Meinung über Einwanderung, Asyl und den politischen Eliten, wie diese in seinen Texten.
    Aber es wird uns allen leider immer nur die politisch korrekten Aussagen von Vertretern der Kirschen, Vertretern der Vereine, der Politiker , der Wirtschaft und die Aussagen der Künstler von den Medien vermittelt, die sich einen Karriereschub oder fette Gewinne in der Asyl-Industrie versprechen, bei den meisten politisch korrekten Schauspielern und Sänger kann man dies am besten ablesen und in der Politik ist es nicht anders, da wird eine Fr. Wagenknecht selbst von den eigenen Genossen mit einer Torte beworfen und von den Politikern aller Couleur verunglimpft, nur weil sie die Probleme mit der unkontrollierten Einwanderung und der daraus entstehenden Einschnitte in das Leben unserer Bürger offen anspricht. Wer sind da die nicht antidemokratisch Agierenden in unseren Land?

  • 11
    2
    saxon1965
    10.05.2017

    "... ob Xavier Naidoo nun gut sei oder böse."
    Da haben wir wieder das typische Problem! Es gibt nicht nur Gut und Böse. Wenn ich z. Bsp. mir wünsche, dass in Deutschland irgendwann mal eine Verfassung erarbeitet wird, dann bin ich noch lange kein s. g. Reichsbürger oder sympathisiere mit diesen.
    Wenn ich der Auffassung bin, dass sich unsere Politik zu sehr vom Volk entfernt hat und keine Volks- sondern Lobbypolitik betreibt, sich mehr um Posten und Diäten kümmert, als um die Meinungen des Volkes, dann bin ich noch längst kein Linker oder Rechter.
    Ich persönlich finde es a) sehr gut, wenn Künstler kritisch und provokant in die Gesellschaft hinein rufen und b) schade, dass Naidoo wieder so in Deckung geht und einknickt! Er sollte zu dem stehen, was er mit diesem Song bezweckt hat.
    Jetzt diskutiert man über Naidoo anstatt über Dinge, die in künstlerischer Form angekratzt wurden.



Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
Mehr erfahren Sie hier...