Kosmonaut-Festival Tag 1: Mit Muttizettel!

Das ist ja mal eine Überraschung: Hinter dem "geheimen Headliner" des Kosmonaut-Festivals verbarg sich diesmal keine Gruppe, sondern ein Programm zur Förderung des neuen deutschen Hip-Hop. Casper und Marteria kündigten dabei das gemeinsame neue Album "1982" an. Und Cro eröffnete endgültig den Sommer.

1Kommentare

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  • 3
    2
    cn3boj00
    30.06.2018

    Ich kann das so nicht stehen lassen. Als älterer Musikenthusiast habe ich beschlassen, dass das mein letztes Kosmo war, und ich glaube nicht, dass es nur eine Frage des Alters ist!
    Es ist einfach falsch, zu behaupten, dass die Jugend geschlossen hinter Hip Hop und Rap steht. Für mich war das Fest am Freitag um 19:30 Uhr gelaufen. Da waren auf der Atomino-Bühne mit den Decibelles, Noga Erez und den Idles die einzig musikalisch hochwertigen Acts gelaufen. Was dann noh kam zerrte nur noch an den Nerven. Ich wusste ja, dass vor allem HH die Hauptrolle spielt, aber diesmal war das regelrecht ein Affront gegen alle anderen NEUEN Musikstile. Und die haben auch ihre Fans unter der Jugend, wie bei den Idles mit ihrem neu erfundenen heavy punk zu sehen war, wo so richtig die Post abging, als sich die beiden Gitarristen über die Absperrung wagten und mit dem Publikum zusammen abtanzten, wöhrend die Security einzig zu tun hatte, Kabelsalat zu vermeiden.
    Und ja, parallel lief die Wortbühne, eine wirkliche Bereicherung, aber da war 20 Uhr auch alles vorbei.
    Fischfilet, ja auch als punkige Band bekannt, hat einen eher langweiligen Sound gefunden, und die langen Monologe über den Rechtsruck in der Gesellschaft waren irgendwann peinlich. Man kann als Band seine Einstellung auch einfach in der Musik zum Ausdruck bringen.
    Als der "erste Headliner" Rin die Bühne betrat, und die ersten paar Zeilen von sich gegeben hat, meist wie "Geht es euch gut", strömten mehrere hunderte Fans in Richtung Ausgang, und junge Mädchen riefen als Antwort "Nein"! Derweil fand draußen am Zeltplatz eine Antiparty statt, wo die Jugend zu harten Beats tanzte.
    Übrigens hatte ich 3 14jährige im Schlepptau, nebenbei auch "Ärzte"-Fans, die liefen bei Rin auch davon und bereiteten sich stattdessen auf Ufo361 vor. Sie finden nämlich nur ganz spezielle HH-Sachen gut.
    Wems gefällt, der soll weiter dahin gehen. Aber ich hätte den Herren von Kraftklub etwas mehr Bandbreite beim LineUp gewünscht. Electronic oder gar Indie fand quasi gar nicht statt. Wenn man die Rapper auf die Hauptbühne beschränken und der Atomino-Bühne bis zu Schluss Raum für Alternativen einräumen würde wäre das für die musikalische Bildung der Jugend in der ganze Vielfalt eine feine Sache.



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