Kretschmer: Galerie Alte Meister Ereignis für das ganze Land

Dresden (dpa/sn) - Sachsens Regierungschef Michael Kretschmer (CDU) hat die Wiedereröffnung der Dresdner Gemäldegalerie Alte Meister als bedeutendes Ereignis für ganz Deutschland gewertet. «Was hier neu entstanden ist, ist von einer großen Magie und Schönheit und strahlt weit über das Kulturland Sachsen hinaus», sagte er am Freitag vor einem Festakt im Schauspielhaus. Er sei allen dankbar, die durch ihre Arbeit ermöglichten, «dass diese herausragende Sammlung mit ihren einzigartigen Meisterwerken nach umfangreicher Sanierung Menschen aus aller Welt neu in ihren Bann ziehen und berühren wird». Zugleich drückte Kretschmer seine Freude aus, dass der niederländische Premierminister Mark Rutte zur Wiedereröffnung anreist.

Die Gemäldegalerie Alte Meister war seit 2013 mit einem Aufwand von etwa 50 Millionen Euro saniert worden. Die Arbeiten erfolgten während des laufenden Museumsbetriebes, allerdings war nur etwa die Hälfte der Werke zu sehen. Neu ist nun auch die Konzeption der Ausstellung. Denn zu den rund 700 Gemälden der Alten Meister gesellen sich 420 Werke aus der Skulpturensammlung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Die Präsentation erlaubt so an einigen Orten der Schau eine Gegenüberstellung von Meisterwerken der Malerei und Bildhauerkunst.

Die Wiedereröffnung soll das ganze Wochenende gefeiert werden. Am Freitagabend spielt die Band «Woods of Birnam» Songs, die sich auf Werke der Galerie beziehen. Bis zwei Stunden nach Mitternacht und auch am Wochenende haben Gäste Gelegenheit, die neue Schau kostenlos zu sehen. Dafür muss man sich aber zuvor Karten besorgen, die für einen bestimmten Zeitraum gelten.


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