Kritik an Echo für Farid Bang und Kollegah

«Beschämend» und ein «verheerendes Zeichen» - das sind einige der Reaktionen nach der Echo-Verleihung an die Rapper Farid Bang und Kollegah. Doch die finden: Kunst sei ein «dehnbarer Begriff».

2Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    0
    cn3boj00
    14.04.2018

    Schon immer waren Künstler das moralische Gewissen der Gesellschaft. Ich gratuliere Campino und seinen Mitstreitern in dieser Frage ausdrücklich und freue mich, dass auch ein Großteil des Publikums noch so tickt. Viele Texte besonders bei Rappern sind ein Spiegelbild zunehmender Dekadenz. Das eine Jury das würdigt, zumal diese Musik gerade unsere Jugend prägt, finde ich zum Ko..en.

  • 6
    1
    Blackadder
    13.04.2018

    «Wann ist die moralische Schmerzgrenze erreicht?» Genau das ist doch die Frage, die im Moment überall aktuell ist. Ob bei antisemitischen Rap-Texten oder provokanten Tweets der AfD, das Problem ist doch, dass das Sagbare immer weiter verschoben wird. Moralische und ethische Grenzen, die noch vor 10, 20 Jahren in diesem Land vollkommen normal waren und als gesellschaftlicher Konsens galten, werden in Frage gestellt. Und da ist es auch egal, ob Freiwild den Echo bekommt oder Kollegah, denn beides sind für mich Grenzüberschreiter, deren Weltbild zwar komplett mit meiner Moral kollidiert, aber die wohl oder übel wohl das Land widerspiegeln, in dem wir leben. Unterstützen muss man das als Echo-Preisverleiher jedoch nicht noch. Meine Meinung.



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