Langer teurer Prozess: Sachsen sichert audiovisuelles Erbe

Dresden (dpa/sn) - Analog zum schriftlichen Erbe werden nun auch bedeutende Film-, Video- und Tonaufnahmen in Sachsens nichtstaatlichen Beständen gesichert. «Sie sind wichtige Zeugnisse des gesellschaftlichen Lebens und damit Bestandteil des kulturellen Erbes», sagte Kunstministerin Eva-Maria Stange (SPD) zum Auftakt am Mittwoch in Dresden. Sie ermöglichten die Identifikation der Menschen mit ihrer Heimat. Ziel ist es, etwa 15 Prozent der rund 54 000 audiovisuellen Medieneinheiten zu digitalisieren und zugänglich zu machen, die bei 120 Einrichtungen sowie Privatpersonen lagern. Das aufwendig Projekt wird in den beiden ersten Jahren 2019 und 2020 mit je 350 000 Euro aus dem Landeshaushalt gefördert. Bei national bedeutsamem Erbe erwartet Stange, dass sich der Bund beteiligt.

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