Michelle Obama sagt nach Bushs Tod Berlin-Besuch ab

Sie hatte sich in Frankreich und Deutschland angekündigt, um ihr Memoiren persönlich vorzustellen. Doch der Tod des ehemaligen US-Präsident George H. W. Bush hält sie davon ab zu kommen. Sie möchte an dessen Trauerfeier teilnehmen.

Washington/Berlin (dpa) - Nach dem Tod des früheren US-Präsidenten George H. W. Bush hat die einstige First Lady Michelle Obama ihren für Donnerstag geplanten Besuch in Berlin abgesagt.

«Es ist mir wichtig, gemeinsam mit der Bush-Familie das beispielhafte Leben von Präsident George H. W. Bush zu feiern», teilte Michelle Obama am Sonntag auf Twitter mit. «Das wird meine Besuche in Paris und Berlin leider unmöglich machen.»

Michelle Obama wollte ihre Memoiren am Mittwoch in Paris und am Donnerstag in Berlin vorstellen. Am Mittwoch findet in der Nationalen Kathedrale in Washington die zentrale Trauerfeier für Bush statt, am Tag darauf wird er in Texas beerdigt.

Michelle Obamas Autobiografie «Becoming. Meine Geschichte» war am 13. November weltweit zeitgleich erschienen. Die deutsche Ausgabe (Goldmann Verlag) schob sich bereits wenige Stunden nach dem Verkaufsstart an die Spitze der Bestsellerliste. In den USA ist das Werk zum bestverkauften Buch des Jahres aufgestiegen.

Michelle Obama teilte am Sonntag mit: «Ich bin zutiefst berührt von der Begeisterung für meine Memoiren, und ich arbeite daran, meine Reise für nächstes Jahr neu zu planen.» Sie hoffe, dass Inhaber von Eintrittskarten für die Veranstaltungen Verständnis für ihren Wunsch hätten, an den Trauerfeierlichkeiten für Bush teilzunehmen.

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