Museum Gunzenhauser mit Sonderschau zu Ernst Ludwig Kirchner

Chemnitz (dpa/sn) - Das Museum Gunzenhauser in Chemnitz zeigt in einer Sonderschau Werke des Brücke-Künstlers Ernst Ludwig Kirchner. In der Ausstellung (15. Februar bis 10. Mai) sind 67 Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen und Druckgrafiken zu sehen, wie die Kunstsammlungen Chemnitz am Mittwoch mitteilten. Zudem werden sechs Werke im Museum am Theaterplatz gezeigt. Die Kunstsammlungen besitzen nach eigenen Angaben 73 Werke der Jahre 1904 bis 1929 des den Expressionisten zugerechneten Malers. Die Ausstellung vermittle einen Eindruck von dessen künstlerischer Entwicklung.

Ernst Ludwig Kirchner (1880-1938) gehörte mit Erich Heckel (1883-1970), Fritz Bleyl (1880-1966) und Karl Schmidt-Rottluff (1884-1976) zu den Gründern der Dresdner Künstlergruppe «Brücke». Er verbrachte ähnlich wie Heckel und Schmidt-Rottluff seine Kindheit und Schulzeit in Chemnitz. In weiteren Ausstellungen sollen laut Kunstsammlungen auch deren Werke gewürdigt werden. Vom 22. November 2015 bis 3. April 2016 werden im Museum am Theaterplatz 500 Grafiken und Gemälde Schmidt-Rottluffs und vom 13. Dezember 2015 bis 24. April 2016 rund 120 Werke Heckels gezeigt.

Museum Gunzenhauser

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