Museumsfest im Zeitgeschichtlichen Forum: gute Resonanz

Leipzig (dpa/sn) - Das Museumsfest im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig ist nach Angaben des Museums auf große Resonanz gestoßen. Das erklärte ein Sprecher am Samstag. Anlässlich der neuen Schau, die am Montag eröffnet worden war, hatte das Museum zu dem Fest geladen. Auf dem Programm standen unter anderem Lesungen, Vorträge und Sonderführungen. Die Ausstellung zu SED-Diktatur, Mauerfall und Wiedervereinigung war komplett überarbeitet worden. Rund 2000 Objekte und Dokumente sind nun auf 2000 Quadratmetern zu sehen.

Darunter sind bekannte Ausstellungsstücke wie der Konferenztisch von Wilhelm Pieck, die aber neu platziert wurden. Dazu werden Neuheiten präsentiert, etwa ein riesiges Tragebild von Stalin, das auf Demonstrationen von vier Menschen geschleppt werden musste, oder eine Leninstatue aus Bischofswerda - das schwerste Exponat. Rund fünf Millionen Euro wurden in die Neugestaltung investiert. Das Zeitgeschichtliche Forum gehört zur Stiftung Haus der Geschichte und widmet sich der deutschen Geschichte vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis zur Gegenwart.

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