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Jazzrock

Den Bandnamen Ozma hat das Quintett einem Programm der NASA entlehnt, die Töne in den Orbit sendete und geduldig auf Antwort wartete. "Musik ins All zu schicken, um außerirdisches Leben zu entdecken - die Idee gefiel uns", erklärt Schlagzeuger Stéphane Scharlé. Mit "Hyperlapse" (Cargo) erscheint jetzt schon das siebte Studioalbum der Franzosen. Das hebt ordentlich ab. Zehn galaktische Tracks. Jeder Song ist einer Stadt gewidmet. Nicht nur in "Spleen Party" (Ahmedabad) geht die Post ab. In "Hyperlapse" (Hamburg) experimentiert Gitarrist Tam de Villiers mit Talkbox. In "Clay Army" (Xian) schleicht Saxophonist Julien Soro mit einem Solo aus dem Song heraus wie Branford Marsalis in seinen besten Tagen. Ein sehr abwechslungsreiches Jazzrock-Album, das Freude macht.


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