Dunkel

Indie

Auf ihrem siebten Studioalbum machen Russian Circles nicht viel anders und doch einiges besser: Mit "Blood Year" (Sargent House) ist dem Post-Rock-Metal-Trio aus Chicago damit sein wohl härtestes Werk gelungen. Die sieben neuen Songs leben von der noch düstereren, sehr einnehmenden Atmosphäre, die sich strukturiert aufbaut, wenn knarzige Basslinien erklingen, mit schweren Drums verschmelzen und effektvolles Gitarrenspiel sie komplettiert. Erstmals werden gar Black Metal-Einflüsse hörbar. Über die gesamte Platte hält die Band die für Instrumentalrock typische Laut-Leise-Dynamik aufrecht. Erzählten auf dem Vorgänger "Guidance" noch Albumtitel die Geschichte, fällt derlei nun ganz weg. Es spricht die brachiale Dunkelheit. 

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