Gebeutelt

Pop

Verglichen mit Max Giesinger oder Mark Forster ist Tim Bendzko ein immer noch bemerkenswerter Songschreiber, der es auf seinem bereits vierten Album "Filter" (Sony) sehr gut versteht, lebensechte Spannungsbögen mit gelegentlich überraschenden Popfarben an den Belanglosigkeiten des Lebens vorbeizumogeln. Da funktioniert dann sogar das Cool-Savas-Feature "Nicht genug" mit vorsichtiger Softkritik noch halbwegs gut. Doch außerhalb der "Menschen Leben Tanzen Welt"-Blase ist Bendzko kaum mehr als der Einäugige unter all den blind DIN-genormten Stangenware-Deutschpop-Langweilern. Man höre als Beispiel nur einen Track wie "Hoch" - da wurde ein Coldplay-Teebeutel kurz in laugewärmtes Wasser getunkt. Brr!

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