Geschmackvoll

Neoklassik

Die norwegische Geigerin Mari Samuelsen beweist auf ihrem Debütalbum bei der Deutschen Grammophon, "Mari", nicht nur enormes virtuoses Geschick, sondern zudem außerordentliche Geschmackssicherheit bei der Zusammenstellung des Programms für diese Doppel-CD - mit dem Mut, Prioritäten zu setzen. Erstens bei Johann Sebastian Bach, zweitens bei Tonsetzern der Gegenwart, "die unterschiedliche Herausforderungen unserer Zeit, in Klänge übersetzen", so das offizielle Narrativ des Albums. Dies zu hören, ist jedenfalls eine angenehme Herausforderung. Solo und mit dem Konzerthausorchester Berlin bietet sie Werke von Philip Glass über Max Richter bis zu Brian Eno und Jóhann Jóhannsson in einer Weise dar, die unter die Haut geht.

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