Luftlos

Die ursprüngliche Kopfgeburt ASP hatte sich in den letzten Jahren eigentlich auch künstlerisch zur wahren Größe der Schwarzen Szene gemausert - doch mittlerweile ist bei der Band um den gesangsgewaltigen Alexander Spreng wieder komplett die Luft raus. Dass die Band weiter stoisch ihrem seit Jahrzehnten in der Schwarzen Szene standardisierten Softmetal-meets-Electronic-Sound huldigt, ist nicht das Problem: Immerhin sind ihr in dem Schema bisher viele sehr nachhaltige Ohrwürmer gelungen von "Weltunter" bis "Wechselbalg". Mittlerweile ist der auf sieben (!) Teile angelegte "Fremder"-Zyklus jedoch komplett in inspirationsloser Routine versackt, sodass auf "Kosmonautilus", dem vierten Teil, leider nichts mehr zu fesseln weiß.

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