Sensationell

Post-Hardcore

Bedenkt man, dass das blutjunge Quartett Shin Guard aus Pittsburg mit "2020" (Dog Knights Productions) erst sein Debüt vorlegt, muss man schlicht von Sensation sprechen: Die knapp halbstündige Acht-Song-Platte klingt, als würden Napalm Death, Tool und Iron Maiden mit jeweiligen Bordmitteln gemeinsam Popsongs zaubern - das hämmert einen aus dem Stand einfach um. Besinnungslos großartige Screamo-Wutausbrüche werden hier schlicht genial mit wunderschönen Akustikbreaks, bösen Noise-Texturen, introvertiertem Spoken Word und Charme-Bläsern (!) verbunden. Als Sahnehaube streut Gitarristin Alex Walsh noch zauberhafte My-Chemical-Romance-Riffs ein. Ich lege mich fest: das "Reign in Blood" des Emo-Core!  

0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...