Touché Amoré: Lament

Seit ihrer Gründung 2007 kämpften sich Touché Amoré durch Angst, Entfremdung, Krebs und Tod. Nach über zehn Jahren in der Dunkelheit lassen die Kalifornier auf ihrem fünften Album "Lament" (Epitaph) sowohl textlich als auch musikalisch ein wenig Licht herein. Dass sie sich mit dem als Rock-Hit-Macher verschrienen Produzenten Ross Robinson einlassen, sagt viel über ihren Reifegrad aus. Denn gemeinsam eröffnen sie so neue Räume und zeigen das Potenzial des Quintetts auf. Den elf neuen Songs steht dabei die opulente Produktion, ohne glatt poliert zu klingen. Es bleibt der spannungsgeladene, wuchtige Post-Hardcore über den sich Jeremy Bolms kratzige, überschlagende Stimme legt. Ein Highlight ist "Limelight", auf dem Andy Hull, der Indie-Rocker von Manchester Orchestra, unterstützt. Großartig. (mehf)

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