Radikale Künstlerinnen hinterm Eisernen Vorhang in Dresden

Dresden (dpa/sn) - Unter dem Titel «Medea muckt auf» versammelt eine Ausstellung im Dresdner Albertinum Werke radikaler Künstlerinnen des Sozialismus. Damit würden Autorinnen und Malerinnen in Erinnerung gerufen, die vor 1989 nicht vornehmlich auf antike Schauplätze auswichen, um Unbehagen am Regime und Unfreiheit darzustellen, sagte Direktorin Hilke Wagner am Freitag vor der Vernissage. Ganz pragmatisch gehe es auch darum, «Sichtbarkeit in der Kunstgeschichte herzustellen», sagte Kuratorin Susanne Altmann. «In großen Strecken fehlt uns gut die Hälfte.» Es sei aber keine feministische Schau, sondern solle «das Unsichtbare sichtbar machen» - ab Ende 2019 auch in Los Angeles (USA).

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