Radikale Künstlerinnen im Sozialismus: Schau in Kalifornien

Dresden (dpa/sn) - Zum 30. Jahrestag des Mauerfalls ist in Kalifornien eine Ausstellung des Dresdner Albertinums unter dem Motto «Medea muckt auf. Radikale Künstlerinnen hinter dem Eisernen Vorhang» zu sehen. Gezeigt werden die Werke vom 10. November bis zum 5. April 2020 im Wende Museum in der Nähe von Los Angeles (USA), wie die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) am Donnerstag mitteilten.

Es geht um 36 Künstlerinnen etwa aus der DDR, Polen oder Ungarn - und ihre «unangepasste, weibliche Kunstproduktion» in Form von Fotografie, Malerei, Grafik, Mode und Theater. Die Künstlerinnen «zündelten, provozierten, protestierten, experimentierten unter dem Radar ‎akzeptierter Medien», hieß es. Für die Ausstellung in den USA wurde die Schau, die dort unter dem Namen «The Medea Insurrection. Radical Women Artists behind the Iron Curtain‎» zu sehen ist, um US-amerikanische Künstlerinnen ‎ergänzt.

«Sind viele der osteuropäischen ‎Künstlerinnen auch bereits international sehr bekannt und in den großen Sammlungen auch in den ‎USA vertreten, so sind viele der ostdeutschen Künstlerinnen nun erstmals in den USA zu sehen», sagte die Direktorin des Albertinums, Hilke Wagner. ‎

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