Raubkunst: Kann das gestohlen bleiben?

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Offiziell will Deutschland Raubkunst an die früheren Besitzer oder deren Erben zurückgeben. In der Praxis strengt man sich aber nur oberflächlich an, entsprechende Werke überhaupt ausfindig zu machen.

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11 Kommentare

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    Urlaub22
    15.11.2020

    Der Beitrag zum “NS Raubgut” begrüße ich sehr. Bibliotheken, Museen, Ge-schichtsvereine und andere Traditionsvereine sollten informieren und an die Diffamierung von jüdischem geraubten Eigentum als “Eigentum von Staatsfein -feinden” erinnern. Das bei den “Ausbürgerungen” (!) von jüdischen Mitbürgern in die Vernichtungslager eingezogene Eigentum wurde “verwertet”, versteigert, ver -scherbelt, auch in der “Nachkriegszeit” verschenkt - möglicherweise auch ohne Wissen oder Zweifel über die Herkunft.
    Bitte nachlesen: https://www.zlb.de/fachinformation/spezialbereiche/provenienzforschung/die-wege-der-buecher.html
    Für die Schwierigkeit der Aufgabe der Rückgabe von “Raubgut” und zugleich Reali-sierbarkeit steht z.B. die erfolgreiche Zurückweisung eines Antrages des früheren Gestapo Dienststellenleiters in Chemnitz Johannes Thümmler auf Rückgabe ein -gezogenen Eigentums (Kunstschätze) 1996. Die “Freie Presse” berichtete am 17.5. 1996 und 20.5. 1996.
    Peter Blechschmidt Chemnitz