Richard-Wagner-Stätten Graupa erhalten bedeutsame Schenkung

Graupa (dpa/sn) - Die Richard-Wagner-Stätten in Graupa bei Dresden erhalten eine bedeutende Schenkung - eine originale Kompositionsskizze des Maestros. Sie werde am 22. Mai und damit am Geburtstag Wagners im Beisein einer Urenkelin des Komponisten übergeben, teilte die Kultur- und Tourismusgesellschaft Pirna am Donnerstag mit. Die Skizze aus dem Besitz der Musikwissenschaftlerin Eva Rieger habe einen Wert von 70 000 Euro und sei damit die größte Schenkung in der Geschichte der Wagner-Stätten in Graupa, hieß es.

Richard Wagner (1813-1883) verbrachte den Sommer 1846 in Graupa und konzipierte hier seine Oper «Lohengrin». Damals wohnte er in einem einfachen Bauernhaus, das sich heute als «Lohengrinhaus» mit einer kleinen Ausstellung allein diesem Werk widmet. Zudem gibt es im Jagdschloss von Graupa ein Wagner-Museum mit einer Dauerausstellung und einem Konzertsaal. Es komplettiert die Richard-Wagner-Stätten, zu denen neben dem «Lohengrinhaus» ein Wagner-Kulturpfad sowie ein Denkmal für den Künstler im Liebethaler Grund gehören.

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