Schlusspfiff für Wald im Fußballstadion

Ein Kunstprojekt im österreichischen Klagenfurt hat seit Anfang September den Klimawandel, Waldbrände und schwindende Artenvielfalt zum Thema gemacht. Nun werden die 299 Bäume in einer Arena wieder umgepflanzt.

Klagenfurt (dpa) - Eine Kunstinstallation aus 299 Bäumen im Stadion von Klagenfurt hat fast 200.000 Besucher angelockt. Das gab der Ministerpräsident des österreichischen Bundeslandes Kärnten, Peter Kaiser, am Sonntag zum Ende des Projektes bekannt.

Vom Schweizer Kurator Klaus Littmann jahrelang unter dem Titel «For Forest» geplant, fiel die Eröffnung des Waldes in der Fußballarena Anfang September mit globalen Debatten über Klimawandel, Waldbrände und schwindende Artenvielfalt zusammen.

«Insofern haben For Forest, Kärnten und Klagenfurt mit dem Kunstprojekt auch ein internationales Signal für mehr Bewusstseinsbildung zu einem sensibleren, verantwortungsbewussteren und zukunftsorientierten Umgang mit Natur und Umwelt ausgesandt», sagte der Sozialdemokrat Kaiser in einer Stellungnahme.

Nun soll der Mischwaldes auf ein Grundstück in der Nähe umgepflanzt werden. Der Zweitligist SK Austria Klagenfurt kann sein Heimstadion jedoch erst nächstes Jahr wieder bespielen, nachdem der Rasen komplett erneuert wurde.

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