Semperoper lockt zu Ostern mit «Zauberflöte»

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Die Semperoper beschenkt ihr Publikum zu Ostern mit Wohlklang. Am Ostermontag ist Mozarts «Zauberflöte» per Streaming zu sehen. Ein opernhungriges Publikum kann es sich zu Hause bequem machen und genießen.

Dresden (dpa/sn) - Die Semperoper lädt am Ostermontag zum digitalen Besuch und hat sich dafür einen «Hit» der Opernliteratur ausgesucht: Mozarts «Zauberflöte». Eine Aufzeichnung der Dresdner Neuproduktion ist ab Ostermontag auf «semperoper.de» und «arte.tv/opera» kostenlos zu sehen, teilte die Sächsische Staatsoper am Montag mit. Auch für das Personal der Semperoper ist es so etwas wie ein Wiedersehen nach langer Trennungszeit. Denn die Premiere der «Zauberflöte» in Regie von Josef E. Köpplinger war am 1. November 2020 die letzte Vorstellung, bevor sich der Vorhang für den zweiten Lockdown schloss.

«Das Frühlingsgeschenk der Semperoper wird nicht nur von den Opernbesuchern in den Social Media begeistert wahrgenommen. Auch die Künstlerinnen und Künstler des Hauses freuen sich darauf, ihrem Publikum mit der neuen Dresdner "Zauberflöte" nahe sein zu können», sagte Pressesprecher Oliver Bernau der Deutschen Presse-Agentur. Die Aufzeichnung für den Stream findet bereits am Mittwochabend statt.

Dresden bietet bei seiner «Zauberflöte» eine hochkarätige Besetzung, unter anderem mit René Pape, Klaus Florian Vogt und Nikola Hillebrand, die in der Premierenvorstellung ihr Rollendebüt als «Königin der Nacht gab». Am Pult der Sächsischen Staatskapelle steht Christoph Gedschold. Regisseur Köpplinger, Intendant des Gärtnerplatztheaters München, deutet das Singspiel als Phase des Erwachsenwerdens der Helden und eines Generationenwechsels aus. Das Bühnenbild stammt von Walter Vogelweider.

Sachsens Kulturministerium begrüßte die Streaming-Lösung und will sich eine weitere Entscheidung über den Fortgang des Opernbetriebes ab Mitte April vorbehalten. «Obgleich sich die Semperoper gemeinsam mit allen Kulturschaffenden und ihrem Publikum gleichermaßen auf die baldige Öffnung ihrer Spielstätten gefreut und vorbereitet hatte, ist die Entscheidung unseres Trägers, angesichts der dramatischen Inzidenzzahlen keine Vorstellungen vor Publikum zuzulassen, nachvollziehbar», sagte Intendant Peter Theiler. Man gebe aber die Hoffnung nicht auf, sobald wie möglich wieder Publikum zu begrüßen.

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