Thomanerchor wertet Tournee durch den Süden als Erfolg

Leipzig (dpa/sn) - Der Leipziger Thomanerchor hat die Tournee durch Städte in Süddeutschland, Italien und Ungarn als Erfolg gewertet. «Der Konzertsaal in Budapest und die Kirchen waren zum Teil brechend voll und lange ausverkauft», sagte Geschäftsführer Stefan Altner am Samstag vor der Rückkehr des Chores. Die Zuschauer hätten oft noch Beifall geklatscht, als der Chor längst die Bühne verlassen hatte und Thomaskantor Gotthold Schwarz nur noch allein auf dem Podium stand. Unter den 1500 Zuhörern eines Konzertes in der Budapester Bela Bartok National Condert Hall saß unter anderen auch Staatspräsident Janos Ader.

Tourneestationen waren vom 9. bis 19. März Erlangen, Kempten (beide Bayern), Bruneck (Italien) sowie Budapest, Debrecen und Pecs in Ungarn. Der Chor sei diesmal bewusst in Regionen gefahren, die bisher eher nicht zu seinem «Stammland» gehörten, um auch dort «eine Marke zu setzen», sagte Altner.

Auf dem Programm, das sich an das zum Reformationsjubiläum anlehnte, standen Werke von Samuel Scheidt (1587-1654), Johann Hermann Schein (1586-1630), Heinrich Schütz (1585-1672), Johann Sebastian Bach (1685-1750), Felix Mendelsohn Bartholdy (1809-1847), Frank Martin (1890-1974) und Max Reger. Thomasorganist Ullrich Böhme spielte Werke von Bach und Volker Bräutigam.

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