Vier verschollene Zeichnungen von Gustav Klimt entdeckt

Leipzig (dpa) - Vier verschollene Werke des Wiener Jugendstil-Malers Gustav Klimt sind nach einem Bericht des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) in Leipzig wiederentdeckt worden. Sie seien im Depot des Museums für Bildende Künste gefunden worden, sagte Museumsdirektor Alfred Weidinger der Radiowelle MDR KULTUR (Freitag). Nach den Worten Weidingers sind es vier kolorierte Zeichnungen, die der Bildhauer Max Klinger einst privat gekauft hat. «Das ist eine absolute Rarität, weil gerade kolorierte Zeichnungen von Klimt absolut selten sind», so der Museumsdirektor.

Drei der vier Blätter sind laut MDR von Samstag an im Klinger-Saal des Museums der Bildenden Künste in Leipzig zu sehen. Sie werden parallel zur großen Klimt-Ausstellung im Kunstmuseum Moritzburg Halle gezeigt, die ebenfalls am Samstag eröffnet wird. Anlass ist der 100. Todestag des Wiener Jugendstil-Meisters. Die Ausstellungen in Leipzig und Halle laufen bis zum Januar 2019.

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