Weltpremiere in Venedig: Kann «Werk ohne Autor» überzeugen?

Oscarpreisträger Florian Henckel von Donnersmarck blickt auch in seinem neuen Film «Werk ohne Autor» auf die deutsche Geschichte. Mit seinen Stars Tom Schilling und Paula Beer präsentiert er das Werk in Venedig.

2Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    aussaugerges
    06.09.2018

    Diese verkrakrchten Künstler sind ganz schnell wiedergekommen.
    Wie E.Chors.

  • 1
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    Freigeist14
    06.09.2018

    Donnersmarck : "Die Kunst,die die Nationalsozialisten und Kommunisten wollten,konzentrierte sich stark auf das Handwerk und eine politische Botschaft."....Im Deutschland der Nachkriegszeit hat man etwas Neues gewollt und den handwerklichen Aspekt über Bord geworfen. " Diese beiden Sätze trotzen nur von unfassbarer Gleichsetzung,Geschichtsfälschung und Reinwaschung westdeutscher Restauration im Adenauer-Staat. Die Kunst im 3.Reich sollte vollständig entpolitisiert sein,wenn sie nicht den heroischen Germanen zu zeigen bereit war.
    Während man in der DDR auch jenseits der Auftragskunst Kunst grundsätzlich für politisch hielt und an die Schrecken des Krieges zu erinnern vermochte wurde in der Bonner Republik Kunst vollständig entpolitisiert und zur Privatsache erklärt. Viele der in der DDR gegängelten und geflüchteten Künstlern beklagten später das völlige Desinteresse des Establishements der BRD an ihrer gesellschaftskritischen Kunst.



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