Werk von Konstruktivist Luther prominent ausgestellt

Dresden (dpa/sn) - 24 geometrische Grundformen sind Herzstück des Schaffens des Dresdner Künstlers Manfred Luther (1925-2004). Eine Sonderschau der Städtischen Galerie stellt ab Samstag das Werk des wichtigen Vertreters konstruktiver Kunst erstmals umfangreich vor. Unter dem Titel «Der lange Weg zum Kreis» (bis 18. Mai) sind mehr als 100 Arbeiten des Künstlers aus den Jahren 1956 bis 1992 zu sehen, wie das Museum am Freitag mitteilte. Dazu gehören Neuentdeckungen aus dem Früh- wie Spätwerk und Schriftstücke zu erkenntnistheoretischen Überlegungen zum Verhältnis von Inhalt und Form. Die Werke sind Leihgaben aus dem Nachlass des Künstlers sowie Museen und Galerien.

Luther, ausgebildeter Technischer Zeichner, näherte sich der Kunst autodidaktisch. Zunächst arbeitete er figürlich, beschäftigte sich aber auch früh mit abstrakten Formen. Sein Lebenswerk sei in aller Stille und Abgeschiedenheit entstanden, «ein Kosmos aus gedanklichen Verknüpfungen, Erkenntnissen und künstlerischen Umsetzungen», hieß es. So untersuchte er Kombinationsmöglichkeiten seiner geometrischen Grundformen in über 500 Skizzen und zahlreichen großformatigen Tuschzeichnungen und Siebdrucken. 1980 bis 1994 konzentrierte er sich dann auf die geometrische Form des Kreises - in zahllosen Varianten.

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