"Windstille der verdrängten Sexualität"

Der skandalumwitterte Theologe Eugen Drewermann wird am Samstag 80 Jahre alt. Mit vielen kritischen Schriften pochte er auf Reformen in der Katholischen Kirche.

Mit wenigen Klicks weiterlesen

Premium


  • 1 Monat kostenlos
  • Testmonat endet automatisch
  • E-Paper schon am Vorabend
  • Unbegrenzt Artikel lesen
    (inkl. FP+)

Sie sind bereits registriert? 

1111 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    0
    klapa
    21.06.2020

    Freigeist14, wir sind nicht gezwungen, dasgleiche oder die gleichen Personen zu mögen.

  • 1
    0
    Freigeist14
    21.06.2020

    klapa@ ich kann nur meine Abneigung gegen M.Broder nur schwer zügeln . Und das hat nicht das Geringste mit seiner Herkunft zu tun .

  • 1
    1
    klapa
    21.06.2020

    Im selben Ton zurück. Muss mich das interessieren, was Sie ankotzt, ralf66?
    Ich denke nicht.

  • 2
    0
    Nixnuzz
    21.06.2020

    Keine Ahnung was alles in den vielen Veröffentlichungen über Kirche und Kapital beschrieben wurde. Durfte etwa 18 Jahre bis zum Wegzug die Wirkung der Diäzöse Paderborn auf meine Familie erleben. Was Menschen aus ans Zölibat geketteten Priestern werden ist eine eigene Sache. Aber für mich war erschreckend, wie die Führung von Kindern Kritiklos erfolgte. Mit Gesangbuch und Bibel kann man nicht nur überzeugen sondern auch Kritik erschlagen. E.Drewermann war auch für mich eine gewisse Hoffnung über Menschlichkeit IN der kath. Kirche. Aber der Übertünchende Weihrauch erstickte und vertrieb wohl alle kritischen Mitdenker. Wirtschaftliche Abhängigkeiten im sozialen Arbeitsgebiet erzeugt neben unbändiger Wut manche geballte Faust in der Tasche. Entspricht dieser Kommentar noch den fp-Regeln oder gesperrt wegen Erfahrung?

  • 0
    3
    ralf66
    20.06.2020

    @klapa, die Angriffe auf die Katholische Kirche im Ganzen kotzen mich langsam an. Sie sind kein Katholik also kann es Ihnen egal sein was für Vorschriften welche Regeln katholische Geistliche befolgen müssen oder sollen, Sie müssen das doch nicht machen und wer in der Katholischen Kirche ein Amt anstrebt, der weiß im Voraus was er da eingeht, was er befolgen muss, wie er leben muss und ob er das will, wenn nicht muss er das nicht tun, keiner zwingt ihn dazu.
    Warum wollen immer ungläubige Nichtkatholiken wie Sie diese Regeln abschaffen, die Katholische Kirche reformieren, Ihnen geht doch das nichts an, es kann Ihnen doch Wurst sein, Sie müssen weder glauben noch nach katholischen Regeln leben und müssen auch nicht Partei ergreifen oder sich schützend und bedauernd vor die stellen, die nach katholischen Regeln leben müssen, ob Ihnen das Ganze gefällt oder nicht ist dabei völlig uninteressant.
    Jetzt zum sexuellen Missbrauch von katholischen Geistlichen an gleichgeschlechtlichen Kindern und Jugendlichen und dem Zölibat.
    Das Zölibat verbietet die Ehelosigkeit den Sex zwischen Mann und Frau aber auch den Sex zu gleichgeschlechtlichen Menschen, dass ist eine Sünde in der katholischen Kirche, dass Zölibat ist auch nicht der Auslöser, dass katholische Geistliche sich an gleichgeschlechtlichen Kindern und Jugendlichen sexuell vergriffen haben, dass sind weiter nichts als Pädophile.
    Zur Aufarbeitung der Missbrauchsfälle, ja es stimmt, es wurde vertuscht, verheimlicht, verschleppt und sonst noch was, man wollte die ganze Sache so gut wie möglich verheimlichen.
    Warum wollte man das, einfach zu beantworten, alle diese Missbrauchsfälle sind so gar nicht christlich, eine schwere Last für die katholische Kirche, ein großer Vertrauensverlust auf breiter Ebene, man wusste genau wie das ausgeschlachtet wird.

  • 4
    1
    klapa
    20.06.2020

    Freigeist14, Sie reagieren, als hätte man Sie angegriffen. Sie müssen überhaupt nichts zurücknehmen.

    Broder ist nicht nur ber Achse des Guten, sondern auch bei der 'Welt', 'Welt Online', 'Spiegel', 'Tagesspiegel' u. a.gut aufgehoben.

    Mit dem verbalen Holzhammer sollten wir sorgfältig umgehen, dass wir nicht selbst in diese Schiene abrutschen, die dann mit Gespräch nichts mehr zu tun hätte.

    Ich erteile ihm auch keinen Freibrief, aber ich schätze sehr, dass er sich in seiner Berufsbranche wohltuend von anderen abhebt.

  • 1
    6
    Freigeist14
    20.06.2020

    klapa@ Ich kenne Herrn Broder sehr wohl . Und nehme nichts zurück . Bei der "Achse der Guten ".de ist er bestens aufgehoben . Kein Blatt für den Mund zu nehmen ist kein Freibrief für den verbalen Holzhammer und inquisitatorisch jede Israel-Kritik (auch von israelischen Staatsbürgern) als Antisemitismus zu denunzieren .

  • 3
    1
    Malleo
    20.06.2020

    Freigeist
    zweiter Versuch
    Hinweis auf ein Zitat von Atatürk zum Islam.
    Viel Spaß beim Nachdenken.

  • 6
    1
    klapa
    20.06.2020

    Ein Mann, der seiner Institution, der er diente, den Spiegel vor das Gesicht hält, wird geschasst. Dabei hat er nur seine Meinung geäußert.

    Natürlich ist Kirche keine demokratische Einrichtung.

    Eine katholische Kirche, die nicht in der Lage ist, den Missbrauch von Kindern und Jugendlichen durch kirchliche Würdenträger beinahe jeden Ranges transparent aufzuarbeiten.

    Eine Kirche, die sich mehr um Konformität mit dem Staat bemüht als um die Menschen, die sich in der Coronakrise nicht um ihre Gläubigen kümmert, weil sie dem Staat in vorauseilendem Gehorsam versichert, die Kirchen gleichfalls schließen zu wollen (Laschet).

    Eine Kirche, die ihren Priestern und Laien Sexualität verbietet, weil sie sündhaft sei und die Sexualität als Teil der individuellen Identität ablehnt, ist sex- und lustfeindlich.

    Das bezeichne ich als Bigotterie.

    Sie passt mit ihren überholten, mittelalterlichen Ansichten nicht in unsere Gesellschaft.

  • 4
    2
    klapa
    20.06.2020

    Herr Broder ist Jude, Freigeist, und für viele, auch für mich, einer der wenigen Journalisten in D, die kein Blatt vor den Mund nehmen und der für viele renommierte deutsche Blätter schreibt.

    Können Sie sich vorstellen, woher seine nicht sehr freundliche Einstellung gegenüber Muslimen kommt?

  • 0
    8
    Freigeist14
    20.06.2020

    Henryk Broder fällt als objektiver Kritiker aus . Denn dieser Herr ist unverblümt anti-muslimisch .