Wir Tiere: Das gestörte Verhältnis des Menschen zu seinen Mitwesen

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Mit dem Tönnies-Skandal ist die Fleischindustrie wieder mal ins Gerede gekommen. Dabei liegt das Problem viel tiefer.

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1414 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    2
    lupus
    08.07.2020

    "Ohne Qual bis zum Schuss" bis auf einige Male bei denen gesucht werden muss!

    Sicher glaubst du nicht ernsthaft dass mit Wild die Ernährung der Menschen gesichert werden kann.
    Das Essen aus Bio und Wild ist eben nur für besondere Leute bestimmt.

  • 4
    0
    KTreppil
    06.07.2020

    @Saxon... nun wird die Diskussion aber flach. Katzen leben schon seit ich schätze 1000 Jahren in unseren Breiten, vor allem weil sie gute Mäusefänger sind, wurden sie frühzeitig von den Menschen geschätzt. Sie stehen nun mal nicht so unten in der Nahrungskette.
    Der Wolf übrigens auch nicht, darüber zu diskutieren nähme dann aber politische Dimensionen an...
    Jedes Tier kann Schaden anrichten, gehört aber in diese Welt, genau wie der Mensch.

  • 3
    2
    gelöschter Nutzer
    05.07.2020

    @TRreppil: Und wissen sie was sie mit ihren beiden " Freigängern" der hiesigen Fauna antun?
    Zum Thema: Ich bin bekennender Fleischliebhaber und zugleich ist mir industrielle Massentierhaltung zu wider. Am liebsten esse ich Bio-fleisch aus Wald und Feld. Das ist nachhaltig, natürlich, ohne Tiertransport und bestenfalls ohne Qual gelebt bis zum Schuss.

  • 8
    0
    klapa
    04.07.2020

    Herr Hofman, gestatten Sie, dass ich mich der Terminologie von OlafF anschließe.

    Ich bin weder 'Sklavenhalter', weil ich kein Haustier halte, und auch kein 'Tiermörder', weil ich keinen Jagdschein, also auch kein Gewehr habe, um Tiere zu 'ermorden'. Obwohl ich gern einen hätte, wie mein Schwiegersohn. Aber ich liebe ein gutes Steak mit Spiegelei und auch hin und wieder eine Bulette. Das wird bis an das Ende meines Lebens so bleiben.

    Mir geht es einfach darum, dass wir bei der Beurteilung der Realität auf dem Teppich bleiben. Tiere sind keine menschenähnlichen Wesen. Sie sind schützenswert, weil sie unsere Umwelt bereichern und Wesen sind, die es wert sind, geschützt zu werden. Nicht nur, um dem Menschen materiellen Nutzen, sondern ganz einfach auch Freude zu bringen.

    Wenn Sie ihren Kater, Ihr Kaninchen oder Ihren Hund mit sich selbst auf eine Stufe stellen, steht Ihnen das natürlich unbenommen zu und niemand wird in unserer Demokratie ernshaft etwas dagegen einzuwenden haben.

    Aber machen Sie Ihren Mitbürgern bitte kein schlechtes Gewissen.

    Es klang bei OlafF schon an, wäre nicht doch die TAZ der bessee Arbeitgeber für Sie?

  • 8
    0
    OlafF
    04.07.2020

    Tönnies sei Dank, (endlich)Tiere als gleichwertige Lebewesen ein (menschen-) würdiges Tierleben zugestehen. Und gleichzeitig die Unbelehrbaren, um den Preis ihres "schlechten Gewissens" zur Aufgabe ihrer steinzeitlichen Rituale zwingen.
    Uns, welche Tiere lieben, als Schnitzel, Bulette und Rumpsteak. Und setzen dabei noch eins drauf: Am besten Jäger als "Mörder" einstufen und Tierhalter als Sklavenhalter. Gut, wenn Sie meinen, das dies der richtige Weg ist? Schließlich geht es hier ja um moralische Überlegenheit. Oh sorry, hatte gedacht ich lese gerade die TAZ...

  • 3
    1
    lupus
    04.07.2020

    @Mrhbit
    Ihre gezielte Unterstellung kann ich nicht bestätigen.
    Es wäre aber zu viel Beachtung für eine Missionierung wenn ich zu weiteren Zeilen der Auslassung des Herrn Hofmann schreiben würde

  • 6
    1
    Malleo
    03.07.2020

    Herr Hofmann ist Veganer, oder liege ich da falsch?

  • 6
    5
    klapa
    03.07.2020

    Herr Hofman, ich darf Ihnen bestätigen, dass Ihre Texte auch für mich immer weniger verständlich werden, was natürlich auch an mir liegen kann.

    Was für einen Zweck erfüllen sie? Den Menschen moralisch ein schlechtes Gewissen zu machen, wie das heutzutage auf vielen Gebieten üblich geworden ist und ihnen das Leben zu vermiesen? Das dürfte an der Realität vorbeigehen.

    Bevor Sie sich über das tierische Wohl Ihre Sorgen machen, was sicher bis zu einem gewissen Grade berechtigt ist, ginge es für mich zuallererst um die Würde und das Wohl von Millionen Menschen auf der Erde, die zwischen Dreck und Müll ihr Leben auf der Grundlage von Hungerlöhnen fristen, damit es uns in Europa z. B. gut geht.

    Da geht es manchem Tier in Deutschland besser, meinen Sie nicht?

    Bleibt die Vermutung, dass Sie sich als 'Kultur'-Journalist dieser Zeitung ziemlich weit vom praktischen Leben entfernt haben.

  • 6
    2
    Mrhbit
    03.07.2020

    @lupus
    haben sie den ganzen Artikel gelesen oder nur überflogen ?

    Der Autor hat völlig recht, oder welche "naturnahen Völkerschaften" haben 10000 Tiere im Stall ?

  • 6
    4
    lupus
    03.07.2020

    Herr Hofmann vergleicht das "Nutztier" mit dem Recht des mittelalterlichen Landesfürsten auf die erste Nacht! Gehts noch?
    Was für ein Pamphlet haben sie da produziert.
    Da soll die Fleischnahrung zur Vergrößerung und Entwicklung des Gehirns notwendig gewesen sein und nun haben wir den Salat. Ein Gehirn ist in der Lage solch ein Machwerk zu produzieren.
    Gehen sie doch mal auf Reisen und tragen sie ihre Ansichten mal den naturnahen Völkerschaften vor.
    Da können sie vielleicht erfolgreich missionieren und diese Menschen zu "neuen Denken" oder besser "ihrer Denke" bekehren.

  • 7
    1
    KTreppil
    03.07.2020

    Ein Beitrag der nachdenklich macht. Die eine Seite der Medaille ist, dass wir Menschen nur rein evolutionär betrachtet nicht das wären, was wir jetzt sind, wenn wir ausschließlich Pflanzenfresser wären.
    Die andere Seite ist das Wie und Wieviel unseres Fleischkonsumes.
    Rein ethisch betrachtet, bleibt mit die Wurst oder das Ei im Hals stecken, wenn ich an das Wie denke, bis es auf meinem Teller landet. Ich versuche mein Gewissen zu beruhigen, indem ich tierische Produkte bewusster und nicht unbedingt billig kaufe.
    Ich persönlich kann auch behaupten, nicht täglich Fleisch zu konsumieren. Ob das reicht...
    Was die Haltung vor allem exotischer Tiere in Terrarien betrifft, frage ich mich schon immer warum und wozu.
    Was aber meine beiden Kater zuhause (Freigänger) betrifft, so bin ich sicher, dass die gerne zu unserer Familie gehören und man sich gegenseitig gut tut. Also auf den Artikel ist keine einfache Antwort möglich, nachdenken ist aber in jedem Fall angebracht.

  • 9
    0
    Slash140786
    03.07.2020

    Wenn jemand in 50 Jahren den Zeitgeist von heute in Dt. erfahren möchte würde ich ihn an die Artikel von Herr Hofmann verweisen. Niemand kann so schön den Zeitgeist darstellen bei der FP m.M.n. Schon an der Überschrift wird klar was geschrieben steht und ich ahnte wer der Autor ist als ich nur die Überschrift sah. Es ist wie eine Andacht egal ob es um Fahrräder sind die Zukunft, Masken sind super stylisch oder vom Wolf getötete Tiere sterben einen natürlichen Tod geht. Amen.

  • 2
    5
    Mrhbit
    03.07.2020

    So siehts leider aus!
    Mehr Verständnis für Tiere scheitert an der Bequemlichkeit z.B. von Eltern die aus Bequemlichkeit kein Haustier wollen. In der Schule wird sowas nur theoretisch besprochen, wodurch die wertvollen Erfahrung mit anderen Lebewesen nicht vermittelt werden.
    Bleibt übrig: Plastikschnitzel vom Aldi is ok wenn gebraten und Bienen sind böse da stechen.

    Kein Wunder das immer mehr Arten aussterben.

  • 7
    7
    2PLUTO6
    03.07.2020

    Tiere sind meine Freunde, und ich esse meine Freunde nicht. Weh dem Menschen, wenn nur ein einziges Tier im Weltgericht sitzt. Tiere sind die besten Freunde. Sie stellen keine Fragen und kritisieren nicht.