«Fractured Minds» zeigt die Welt psychisch Kranker

Dass sich Spiele explizit mit pschyischen Krankheiten auseinandersetzen, ist noch immer selten. «Fractured Minds» geht diesen Weg und erforscht die Tiefen der Gefühlswelt.

Berlin (dpa/tmn) - Paranoia, Angststörungen, Einsamkeit, Depressionen - harte Kost in einem Videospiel. «Fractured Minds» von Entwicklerin Emily Mitchell wagt sich an das Thema psychische Krankheiten und menschliche Gefühlswelten heran - in Form eines Puzzle-Adventures.

In dem kurzen Spiel für PC, Playstation 4, Xbox One und Nintendo Switch werden in sechs interaktiven Welten Rätsel gelöst. Jeder Abschnitt steht dabei für eine eigene Emotion oder mit psychischen Leiden verbundene Situationen. Das Setting stellt dabei Alltagssituationen dar und zeigt, wie diese aus Sicht psychisch Kranker Menschen erscheinen können. Spieler lernen so auch die Herausforderungen kennen, die Betroffene im Alltag meistern müssen.

Ein Teil des Erlöses geht in die Gesundheitsaufklärung

Grafik und Soundtrack erzeugen eine stimmige Umgebung. «Fractured Minds» kann teils ein forderndes Erlebnis sein - und lehrt gesunde Menschen, ihre Gesundheit noch mehr zu schätzen.

Entwicklerin Emily Mitchell leidet nach eigenen Angaben selbst unter Angststörungen und hat im Erschaffen von Videospielen eine Ablenkung gefunden. Sie sieht ihre Arbeit auch als Aufklärung über das häufig noch mit Tabus behaftete Thema. «Fractured Minds» gibt es zum Preis von 1,99 Euro. Ein Großteil des Erlöses kommt der Arbeit der Aktion «Safe our World» zugute, einer Kampagne, die sich der Aufklärung zum Thema geistige Gesundheit verschrieben hat.

Das Spiel gibt es als Download in den jeweiligen Online-Shops der Konsolen und bei Plattformen wie Steam oder dem Microsoft Store.

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