Warum man alte Mail-Konten aktiv halten sollte

Hat man seinen E-Mail-Anbieter gewechselt, gerät die alte Adresse früher oder später in Vergessenheit. Dabei gibt es mindestens zwei Gründe, sich regelmäßig beim alten Provider anzumelden.

Berlin (dpa/tmn) - Wer sich eine neue E-Mail-Adresse zugelegt hat, sollte die alte Adresse nicht nur übergangsweise, sondern dauerhaft weiter checken.

Denn viele Anbieter deaktivieren den Account, wenn man sich nicht in regelmäßigen Abständen anmeldet - und dann können andere noch nicht einmal mehr versehentlich an die alte Adresse schreiben und einen erreichen.

Aktuelles Beispiel ist etwa Microsoft, dass für seinen E-Mail-Dienst Outlook.com Ende August eine Regelung einführt, nach der sich Nutzer mindestens alle zwei Jahre anmelden müssen, damit ihr Konto aktiv bleibt.

Wer seine alten Mail-Konten aktiv hält und nicht löscht, schützt sich auch vor dem möglichen Missbrauch seiner ausgemusterten E-Mail-Adressen, wenn diese neu vergeben werden. Das gilt insbesondere für Adressen mit Namen oder Namensbestandteilen.

Eine Neuvergabe ist nach einer Karenzzeit bei manchen E-Mail-Providern nicht unüblich. Es gibt aber auch Anbieter, die Adressen von Konten, die deaktiviert oder vom Nutzer gelöscht worden sind, aus Sicherheitsgründen grundsätzlich sperren und nicht wieder neu vergeben.

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